Königsgässchen
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| Königsgässchen | |
| Länge: | ca. 50 m |
| Startpunkt: | Linzer Gasse |
| Endpunkt: | Dreifaltigkeitsgasse |
| Karte: | Googlemaps |
Das Königsgäßchen ist eine Gasse in der rechtsufrigen Altstadt Salzburgs.
Verlauf
Das Gässchen führt in geknickter Form von der Dreifaltigkeitsgasse zur Linzer Gasse. Im Spätmittelalter verlief entlang des Königsgäßchens die Stadtmauer. Das Königsgässchen lässt noch die Düsternis eines mittelalterlichen Arme-Leute-Viertels erahnen.
Namensgebung
Namensgebend war kein Herrscher, sondern ein dort wohnender sogenannter Nachtkönig, dessen Aufgabe es war, zur Nachtzeit die übel riechenden „Schwindgruben“ (Sickergruben) zu säubern und Unrat abzuführen.
Gebäude
Am Ende zur Dreifaltigkeitsgasse steht rechts der Sauterbogen.
Bildergalerie
Königsgäßchen, Ansicht von der Dreifaltigkeitsgasse aus
Stolperstein für Friedrich Tischer; im Königsgäßchen Nr. 4, an der Kreuzung zur Linzer Gasse
Quellen
- Karl Heinz Ritschel: Die Geschichte der Bergstraße. In: Von Salzburg und Salzburgern. Verlag Alfred Winter, Salzburg 1984, ISBN 3-85380-045-9, S. 71 ff (73).
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006