Bürgerschule Salzburg war eine heute nicht mehr bestehende Schule in der Altstadt von Salzburg.

Allgemeines

Eine Bürgerschule war eine Pflichtschulvariante, die 1869 durch das Reichsvolksschulgesetz als eine mittlere Bildungsanstalt mit einem über die Volksschuloberstufe hinausgehenden Bildungsangebot für ein städtisches Bürgertum eingerichtet wurde. 1927 wurde sie dann in eine zweizügig geführte allgemeine Hauptschule umgestaltet.

Geschichte

Ursprünglich befand sich die allgemein bildende höhere Schule im Stadtzentrum am Ferdinand-Hanusch-Platz.

Als das Erzstift Salzburg zu k.k. Österreich entstanden zwischen der damaligen Ursulinengasse (heute Franz-Josefs-Kai) und der heutigen Griesgasse verschiedene Einrichtungen wie das k.k. altes Münz- und Scheideamt, das k.k. Salzamt, ein k.k. Magazin und eine Städtische Fleischbank. 1872 kam das Gelände in den Besitz der Stadt Salzburg. Dort entstanden nach Plänen von Rudolf Bayer von 1871 bis 1873 eine Bürger- und eine Realschule. Die Bürgerschule Salzburg war eine der sieben Schulen, die nach 1873 in der Stadt Salzburg existierten.

1889 engagierten sich die Franziskanerinnen von Vöcklabruck an der Bürgerschule.[1]

1970 wurde das Gebäude demoliert und der AVA-Hof errichtet.

Bekannte Schüler

Lehrpersonen (Auszug)

  • Josef Amannshauser, Lehrer
  • Carl Adrian, Lehrer
  • Franz Bahn, Fachlehrer
  • Josef Krassinsky, Fachlehrer
  • Anton Schalkhammer, Fachlehrer
  • Ferdinand Thym, Fachlehrer

Quellen

Fußnoten

  1. Quelle www.franziskanerinnen.at, abgefragt am 28. März 2018