ÖFAG Flugdienst

Version vom 4. Februar 2018, 18:35 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Der ÖFAG-Flugdienst wurde am 26. Oktober 1955 als privater Flugdienst gegründet.

Geschichte

Es war die erste österreichische private Flugverkehrsgesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, das Passagiere und Frachten befördern durfte. Der Firmensitz befand an der Innsbrucker Bundesstraße im Haus Nr. 128. Er war ein Unternehmen in der Österreichischen Fahrzeugbau AG.

Zum Zeitpunkt seiner Gründung waren gerade acht Monate vergangen seit der Wiedererlangung der Lufthoheit für Österreich. Die Regierung war mit der Gründung einer staatlichen Fluglinie befasst und entsprechend dem politischen Proporz hätte es sogar zwei werden sollen: eine "Air Austria" und eine "Austrian Airways". Aber sollte noch zwei Jahre dauern, bis sich die Parteien auf eine, nämlich die Austrian Airlines, einigen konnten. Parallel dazu hatte eine englische "Comet 3" in sensationeller Flugzeit die Strecke über den Atlantik geschafft und somit das Zeitalter der Transatlanikflüge eingeläutet.

Unter diesem Hintergrund musste man die Gründung des ÖFAG Flugdienstes sehen. Die Betreiber wollte den Gäste der Transatlantikflüge eine bequeme Weiterreise per Flugzeug ins Gasteinertal (!) anbieten.

Bereits am 1. Februar 1956 eröffnete der ÖFAG Flugdienst eine Fliegerschule in Salzburg. In Zell am See wurde der Flugplatz für den Motorflug kommissioniert, was dem ÖFAG Flugdienst die Möglichkeit eröffnete, Alpenrundflüge anzubieten.

1958 legte der ÖFAG-Inhaber, Ing. Hubert Pölz, ein Projekt vor. Dieses sah ein Motor- und Sportzentrum vor. Es sollte sich auf dem Gelände beiderseits der Innsbrucker Bundesstraße zwischen dem Stieglgleis und dem Motorpool errichtet werden.

Am 25. Mai 1965 präsentierte ÖFAG-Unternehmer Ing. Pölz die Cessna Super Skymaster, ein Kleinflugzeug mit je einem Propeller vorne und hinten. Vom ORF war Hans Heinrich Welser dabei. Am 1. Juli 1965 ging der Kleinflugzeughangar II in Betrieb und die ÖFAG konnte den Hangar I als Werft nutzen.

Quellen