Konrad Seyde

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 8. November 2017, 15:18 Uhr von Werner100359 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Konrad Seyde(* 24. Mai 1831 in Tschötsch, Südtirol † 27. Mai 1906 in Eugendorf) war katholischer Priester und Stifter des Konradinums in Eugendorf.

Leben

Seyde wurde in Tschötsch, Diözese Brixen, geboren. Am 31. Juli 1856 wurde er im Salzburger Dom von Erzbischof Maximilian Joseph Ritter von Tarnóczy-Sprinzenberg zum Priester geweiht.

Stellen

  • Pfarrmoderator in Krispl 1872-1874
  • Pfarrer in Hof 1877-1888
Konradinum Eugendorf.JPG

Auf seine Initiative ging die Gründung des Konradinums in Eugendorf zurück, als er im Jahr 1905 dem damaligen Herzogtum Salzburg sein Haus mit Garten sowie Wertpapiere für eine Stiftung zur „Verbesserung der öffentlichen Fürsorge für die Idioten und Kretinen“ schenkte. Das Haus erwarb er 1887 um es als Alterswohnsitz zu benutzen.

Nach ihm ist die Konrad Seyde-Straße in Eugendorf benannt, in der sich das Konradinum befindet. Ebenso erinnert eine Gedenktafel im Eingangsbereich des Glockenturms der Eugendorfer Pfarrkirche an den Priester und Wohltäter.

Quellen

  • Christina Nöbauer:Opfer der Zeit-Über das Schicksal ehemaliger BewohnerInnen des Caritasheims St. Anton in der Zeit des Nationalsozialismus, Innsbruck 2016, S. 7-8
  • RES: Konrad Seyde