Benediktinererzabtei St. Peter, die Klosteranlage

Die eigentlichen Benediktiner-Erzabtei St. Peter Klostergebäude in der Altstadt von Salzburg sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Einleitung
Von der Franziskanergasse kommend betritt man den ersten Klosterhof. Der Torbogen ist unscheinbar, nur mit den Schlüsseln von St. Petrus, dem Stiftswappen, gekennzeichnet. Der Innenhof, ein vierseitiger, jedoch unregelmäßiger Platz, wurde von Abt Edmund Sinnhuber 1688 in der heutigen Form gestaltet. Durch die gleichförmigen Fensterrahmungen (es sind Salzburger Kastenfenster), die um 1760 geschaffen wurden, erhält der Hof eine gewisse monumentale Wirkung.
In der Mitte befindet sich der sechsseitige Petrusbrunnen aus Marmorbrunnen, dessen unterer Teil als Fischkalter geplant war. Der Erbauer, der Spender, war Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg im Jahr 1673. Die Säule mit der Statue vom Heiligen Petrus stammt von Bartlmä van Opstal, einem Mitglied einer Antwerpener (heute in Belgien) Künstlerfamilie.
Ein zweiter, älterer Ziehbrunnen St. Peter Ziehbrunnen auf dem Platz hat ein Spiralgitter, das um 1600 gefertigt worden sein dürfte, und eine glockenförmige Barockhaube.
Um diesen Innenhof angeordnet befinden sich im Uhrzeigersinn beginnend mit Blick auf die Festung Hohensalzburg das Gebäude des Peterskellers mit darüber befindlichen Räumen des Klosters. Es folgt im rechten Winkel ein weiteres Klostergebäude, in dem die Michael-Haydn-Gedenkstätte untergebracht ist. Wieder im rechten Winkel das Gebäude über dem Eingang in den Stiftsbezirk und an dieses anschließend, also links vom Eingang, die zentralen Klostergebäude mit Kreuzgang.
Historische Ansichten
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Franz Xaver Kinnig Stift St Peter in Salzburg ubs G 1268 I
Bildergalerie
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Blick in den Kreuzgang der Benediktiner-Erzabtei
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im Kreuzgang
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Übersichtsplan von der Erzabtei St. Peter
Quelle
- Hauptartikel der Erzabtei