Lozotaenia forsterana
Lozotaenia forsterana (Pyralis forsterana Fabricius, 1781) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
L. forsterana ist in Salzburg bisher nur aus den Gebirgsregionen der Zonen III (Schieferalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) bekannt (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Dementsprechend ist die Höhenverbreitung im Land von 1680 - 2100 m dokumentiert (Kurz & Kurz2015). Über den natürlichen Lebensraum liegen aus Salzburg keine Daten vor. Razowski (2001) gibt für Mitteleuropa Feuchtstellen, Nadelwälder und Torfmoore, besonders im Gebirge an. Die Falter fliegen in einer Generation pro Jahr im Juli und August (Kurz & Kurz2015).
Biologie und Gefährdung
Für die Beurteilung einer eventuellen Gefährdung der Art im Land liegen zu wenig Daten vor, insbesondere fehlen Informationen zur Lebensweise und zum Lebensraum.Auch die Entwicklungsstadien wurden in Salzburg noch nicht nachgewiesen. Die Raupen leben zwischen versponnenen Blättern, als Nahrungspflanzen nennt Razowski (2001) Ledum, Vaccinium, Stachys (Ziest), Hedera helix (Efeu), Lonicera (Geißblatt), Ribes (Johannisbeeren), Larix decidua (Lärche), Picea abies (Fichte) und Abies alba (Tanne).
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Weitere Bilder
Lozotaenia forsterana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A. & Kurz, M. E.: Naturkundliches Informationssystem, 2000 - 2015, www.nkis.info [online 14 Oktober 2015].
- Razowski, Józef: Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen., Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe species.wikimedia.org und Razowski, Józef