Salzburger Kalkvoralpen

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Aussicht vom Schober nach Südosten

Die Salzburger Kalkvoralpen sind Teil der Salzburger Kalkalpen und bestehen aus mehreren Kleinlandschaften, die geologisch, geomorphologisch und landschaftsökologisch zwar ähnliche Standortverhältnisse aufweisen, jedoch durch tief eingeschnittene Täler deutlich voneinander getrennt sind.

Allgemeines

Die bewaldeten Hänge im Bereich der Salzburger Kalkvoralpen werden in Form einzelner Rodungsinseln landwirtschaftlich und die Plateaubereiche und Gipfelbereiche almwirtschaftlich genutzt, während in Tal- und Beckenlandschaften Streusiedlungen vorherrschen.

Einteilung

Als Salzburger Kalkvoralpen bezeichnet man folgende Teile der Nördlichen Kalkalpen: im Tennengau den Göllstock und die Osterhorngruppe, im Flachgau den Untersbergstock, den Gaisberg sowie die Salzkammergut-Berge.

Nach Norden schließt das Salzburger Alpenvorland, nach Süden weitere Teile der Nördlichen Kalkalpen an.

Geologie

Die Salzburger Kalkvoralpen bestehen aus Dachsteindolomit und Kalken. Für diese Gesteine wird eine Alter von 200 Millionen Jahren angenommen. Vor etwa 80 Millionen Jahren kam es am Nordrand der Alpen im Bereich von Salzburg zu einer West-Ost-Verschiebung, in deren Verlauf der Festungsberg und der Kapuzinerberg aus dem Gebiet des Gaisbergs in die jetzige Position verschoben wurden. Somit zählt er geologisch zum nördlichen Rand der Salzburger Kalkvoralpen und der Osterhorngruppe. Zu den Salzburger Kalkvoralpen geologisch zu zählen sind auch:

Quelle

  • Benutzer:Peter Krackowizer
  • Seydlitz, Geographie und Wirtschaftskunde 1, Oberösterreich und Salzburg, Verlag Ed. Hölzel, 1972
  • Österreich, Geologie und Berbau, Österreich Atlas für Höhere Schulen, Seite 38-39, Verlag Ed. Hölzel, 1962