Städtische Fleischbank
Die Städtischen Fleischbänke befanden sich bis um 1600 der hölzernen Stadtbrücke in der Altstadt von Salzburg.
Geschichte
Die Stadt wurde einmal die Woche durch gestautes Almkanalwasser "gereinigt" (was bis ins 19. Jahrhundert üblich war) und um den Ausbruch von Seuchen zu erschweren, siedelte Fürsterzbischof Wolf Dietrich die städtischen Fleischbänke „am Gries“ (heute Ferdinand-Hanusch-Platz an. Am südlichen Brückenkopf in Richtung dem heutigen Fisch Krieg gab es die Gewölbe- und Fleischbänke. In der Griesgasse Nr. 5 (ehemals Nonstop-Kino) lbefand sich die Städtische Fleischbank.
Um 1830 zeigt eine Karte, dass neben den oben genannten Standorten es noch weitere Standorte im Raum Hanusch-Platz gab:
- Im Haus Nr. 17 in Griesgasse, Durchgang Städtisches Niederleghaus mit Mühle und Gasthaus zum wilden Mann, befanden sich Griesgassenseitig mehrere Gewölbe- und Fleischbänke;
- An der Ecke Franz-Josefs-Kai - AVA-Hof stand ein weiteres Gebäude der Städtischen Fleischbank und getrennt durch ein k.k. Magazin folgte der größte Gebäudeteil der Städtischen Fleischbank mit Ende beim Städtischen Getreidekasten, später das Salzburger Museum Carolino-Augusteum, heute Teil des Hauses der Natur.
Quelle
- oesterreichischer-staedteatlas/salzburg
- Salzburgwiki-Einträge