Pfarrkirche zum hl. Jakobus dem Älteren (Faistenau)
Die Kirche in der Faistenau ist seit 1873 die römisch-katholische Pfarrkirche des höchstgelegenen Dorfes im Flachgau, in der Gemeinde Faistenau, Land Salzburg. Die Kirche gehört zum Dekanat Thalgau und ist dem Apostel Jakobus d.Ä. geweiht, das Patrozinium wird am Jakobitag, dem 25. Juli, gefeiert.[1]
Geschichte
Im 14. Jahrhundert erlaubte der Salzburger Erzbischof den Ministerialen "von Thurn", deren Ansitz das Schloss in Sankt Jakob am Thurn war, in der Pfarre Thalgau eine Filialkirche zu errichten. Am 1. Mai 1324 bestätigte dazu der Vicedom Heinrich von Lampoding († 1347), dass ihm die Edlen Jakob v. Thurn, sowie Jakob, Hertneid, Hermann und Ulrich, Brüder v.d. Thurn 30 Pfund Salzburger Pfennige (1 Pfund = 240 Stück)[2] so lange überlassen hätten, bis der Thalgauer Pfarrer einen Baugrund freigäbe, den man dann zwischen Philippi (3. Mai) und Jakobi (25. Juli) 1324 kaufen wolle, um darauf den von ihnen bereits gestifteten Bau einer Kirche in der Geswant von Thalgau (=im thalgauer Rodungsgebiet) auszuführen.[3]
Erzbischof Friedrich III. unterzeichnete dann am Martinitag 1324 selber eine Urkunde, in der er bestätigt, dass die Edlen von Thurn in seinem Sinne die Kirche und das dazugehörende Grundstück vogteifrei gestiftet hätten, dazu auch noch einen Hof zu Reitershausen. Die Kirche sollte zur Ehre „Unserer Lieben Frau“ und „Sankt Jakob“ geweiht werden. Er verlangte, dass die Leute innerhalb des waldes, welche wegen der weiten Entfernung oft die Kirche [in Thalgau] versäumt oder wegen Schnee und Unwetter nicht besuchen konnten, in der neuen Kirche die hl. Messe besuchen sollten, nämlich die Bewohner von Faistenau (Vaistenow), Tiefbrunnau (Tevffenprunneow) und Kühleiten (Chueleuten). Überdies verpflichtete er den Thalgauer Pfarrer (1324–1395?) Ortwein[4] in Faistenau Messen zu lesen und zwar an jedem Sonntag, dem Ostertag, dem Stephanitag, zu Weihnachten, am Mittwoch der Pfingstwoche, an Maria Himmelfahrt (15. August) sowie bei der Dult am Kirchweihtag bzw. Jakobitag; außerdem die Neugeborenen zu Taufen, Kranke zu versehen usw. An allen anderen Tagen müssten die Faistenauer weiterhin die Pfarrkirche Thalgau besuchen. Im Weiteren ist in der Urkunde zu lesen: Hält der Pfarrer diese Ordnung nicht ein, hat er jede Versäumnis dem Domdechant mit 60 Pfg. und die dritte mit 1/2 Pfd. zu büßen, wenn der Stifter oder einer ihrer Erben mit zwei Landleuten eidlich die Säumnis bekräftigen. Der Pfarrer gelobt auch in der Pfarrkirche zu T.[halgau] am 8. Tag nach Allerseelen einen Jahrtag für die Stifter zu begehen. Das Domkapitel darf die Stiftungsgüter nicht [zur Pfarrkirche Thalgau] abziehen.[5]
Als ein Kooperator auf seinem Heimweg von Hintersee mit seinem Pferd in den Schneemassen beim Paulhäusl in Faistenau steckenblieb und elendiglich erfror, erhob das Domkapitel die Filialkirche 1622 zu einem Vikariat mit Johann Christ, dem ersten Vikar (1622–1637). Stängelmayr konnte fortan in einem Vikariatshaus wohnen und musste nicht zurück nach Thalgau reiten. 1873 wurde das Vikariat Faistenau zur Pfarrei erhoben.
Baugeschichte der Kirche
Beim Bau der ersten Kirche ab 1324 dürfte die sogenannte 1000jährige Linde, ein Naturdenkmal, schon gepflanzt gewesen sein, sie bildet heute den Mittelpunkt des Dorfplatzes. Wie diese Kirche aussah ist nicht überliefert und könnte nur durch eine Grabung eruiert werden. Die westlichen Bereiche des geosteten Baues wurden vermutlich im 15. Jahrhundert, in der Zeit der Spätgotik errichtet. Am 25. Juli 1517 weihte der Bischof von Chiemsee, Berthold Pürstinger, den um die Kirche liegenden Friedhof ein, tags darauf konsekrierte] er zwei Altäre: den nördlichen, evangelienseitigen zu Ehren der drei hl. Frauen Maria, Maria Magdalena und Anna, und den südlichen, epistelseitigen zu Ehren der drei hl. Männer Georg, Markus und Florian.[6]
Im Jahr 1625 erweiterte man den Kirchenbau nach Süden mit einer Vierzehn-Nothelfer-Kapelle, in der auch der hl. Rochus vertreten war, wohl als Bitte um Verschonung vor der Pest, die schon in mehreren umliegenden Gemeinden grassierte. Jedoch breitete sie sich dann im Jahre 1628 auch in Faistenau aus und forderte unzählige Opfer. Vermutlich in Hinblick auf einen größeren und höheren Kirchenneubau, ähnlich wie bei der Pfarrkirche zu Thalgau, erhöhte man 1707 den gotischen Kirchturm. Er erhielt ein achteckiges Glockengeschoß mit einem doppelzwiebeligen Turm und einer Turmkugel. In der ehemaligen Glockenstube mit dreibogigen Schallfenstern mit romanischen Säulen[7] wurde die von Joachim Sauter 1684 angefertigte Turmuhr untergebracht. Nach der Erhöhung des Kirchturms wollte man die „Neue Kirche“ realisieren, da auch schon 6000 fl. dafür angespart worden waren. Es kam aber nicht dazu. Stattdessen schlugen der Pfleger und der Pfarrer von Thalgau[8] u.a. vor, ein neues (Gewölbe) oben an dem Chore aufzubrechen, möglicherweise der Zeitpunkt, an dem die Kirche nach Osten hin mit einem vergrößerten Chor 1720[9]verlängert wurde. Die Fertigstellung ist an der Decke verzeichnet. Im Weiteren wurden die im Scheitelpunkt der Stichkappen liegenden Fenster zugemauert und darunter große Fenster ausgebrochen. Die Kirche war bis dahin fast vollständig mit Fresken versehen, die durch die hoch liegenden Fenster belichtet wurden. Bei der Renovierung der Kirche in den Jahren 1948/49 konnten übermalte Fresken, mit dargestellter Datierung 1517, entdeckt und teilweise freigelegt werden, die 1980 an den Seitenwänden aufgefunden Fresken in Form von Ornament-Bändern wurden nicht gerettet. Jetzt sichtbar sind die Wandmalereien in den Laibungen der nordseitigen Einsatznischen und zwar in der westlichen die „hll. Rupert und Virgil“, „Mariæ Verkündigung“ durch den Erzengel „Gabriel“, in der östlichen „Christus vor Kaiphas“ und „Pilatus wäscht seine Hände in Unschuld“, dann „Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße“ und die „Gefangennahme Jesu Christi“.[10]
Ausstattung
Hochaltar
Der Hochaltar wurde von einem unbekannten Tischler angefertigt und 1716 von dem Maler Josef Andrä Eisl geliefert. Der Aufbau mit je einem seitlichen Säule/Pilaster-Paar erinnert an den Hochaltar der Franziskanerkirche in Salzburg. Das Altarblatt stellt die Rosenkranzspende an die 1714 gegründete Rosenkranzbruderschaft dar, die von Vikar (1714–1722)[11] Johann Michael Freundt ins Leben gerufen wurde und der vermutlich im Bild rechts als Geistlicher dargestellt ist. Flankiert wird der Altar von den Statuen der hll. Johann B. und Johann Ev., über dem Gebälk thront der Kirchen-Patron Jakob mit den Attributen Pilgerstab, Pilgerhut, Pilgerschuhen, Pilgerbuch und Pilgermantel mit Jakobsmuscheln als Besatz. 1721 lieferte der Bildhauer Paul Mödlhammer aus Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]] noch zwei Adorationssengel für den Altar sowie Laub und Feston-Gehänge, womit 15 aneinandergeknüpfte Rosenmedaillons mit eingelassenen Bildern gemeint sein könnten, die jetzt oben im Bogen des Chores angebracht sind und vor 1980 um den Hochaltar angeordnet waren. Dargestellt sind die 15 Geheimnisse der drei Rosenkränze mit ihren jeweils fünf Gesätzen. Eine Sarkophag-Mensa und ein Drehtabernakel vervollständigen den Altar.[12]
Seitenaltäre
Die Entwürfe für die beiden Seitenaltäre fertigte der Maler Mathias Wichlhamber aus Neumarkt 1684 an. Sie sind im AES erhalten. Er malte auch die Altarblätter und jeweils ein Oberblatt. Die zwei schwarz gefassten Altäre mit Vergoldungen wurden vom Thalgauer Tischler Wolf Reitlechner angefertigt. Das Gebälk ruht auf jeweils zwei Salomonischen Säulen, auf denen vergoldete Reliefs mit Weintrauben und Kornähren, die eucharistischen Gestalten für Brot und Wein, angebracht sind. Das Altarblatt auf der Evangelienseite (=Frauenseite) zeigt die „hl. Familie“, darüber den „hl. Georg“, auf der Epistelseite (=Männerseite) sieht man die „Mutter Anna, Maria das Lesen beibringend“, nach einer Komposition von Peter Paul Rubens, darüber den „hl. Leonhard“.[13]
Übrige Einrichtung
Unweit der Rosenkranzbilder hängt eine Mondsichelmadonna mit Strahlenkranz von der Decke, die von einer Gebetskette gerahmt wird, sie könnte von Simeon Fries stammen. Bemerkenswert sind die Statuen der eine Schlange zertretenden Maria, der Darstellung der „Unbefleckten Empfängnis“, des „Auferstandenen“ mit Kelch und Kreuz und die 1702 geschaffenen Statuen des „Schmerzensmannes“ und der „Schmerzensmutter“, die beide Meinrad Guggenbichler schuf.[14]
Orgel
Die erste Orgel ließ Johann Waibl[11] anschaffen, der von 1823 bis 1826 Vikar in Faistenau war. Sie wurde im Jahre 1825 von dem Tiroler Orgelbauer Karl Mauracher (* 1789; † 1844) geliefert.[15] Für die Brüstungs-Orgel und die Volksschulkinder wurde vorne links, beim Altar, eine Empore aufgestellt. Das Gehäuse mit den aus Lindenholz geschnitzten Verzierungen lieferte der bürgerliche Tischlermeister Johann Haksteiner aus Laufen, es war ca. 210 cm hoch, 140 cm breit und 60 cm tief. Der erste Organist in Faistenau hieß Franz Strobl, er war zugleich Volksschullehrer und Mesner und vermutlich beauftragt, den sogenannten „Volksgesang“ einzuführen. Dieses Instrument wurde 1863 von Matthäus Mauracher abgebaut und um 70 Gulden übernommen, die Empore und die Säulen, auf der die Orgel gestanden hatte, blieben aber, nur die Lücke in der Brüstung wurde geschlossen. Dafür errichtete Matthäus Mauracher (* 1818; † 1884) eine neue Orgel, die er auf der westlichen Empore aufstellte, wofür Franz Mitterecker, seit 1857 Vikar von Faistenau,[16] Kirchenstühle von der hinteren zur vorderen Empore versetzt ließ. Die Orgel hatte folgende Disposition: Principal 8' (die tiefste Oktav aus Holz), Coppel 8', Octav 4' (die zehn tiefsten Tön von Holz), Flötte 4' (die tiefste Oktav aus der „Oktav 4 Fuß“ entnommen.), Mixtur 2' (dreifach), Octav-Baß 8' (12 Tön). Im Weiteren ist zu lesen: Den Spielumfang im Manual mit 4 vollen Oktaven. Zugleich sorgt Herr Orgelbauer für einfache Ornamentik u. Faßung des Orgelkasten[s].[17] Nach dem Zweiten Weltkrieg, als überall Rohstoffmangel herrschte, wurde die Mauracher-Orgel abgetragen und durch ein Instrument von Max Dreher ersetzt, federführend für diesen Vorgang war der Salzburger Domkapellmeister Joseph Messner.[18] Naturgemäß war dieses Instrument von Anfang an störanfällig und wurde ob seines optischen und akustischen Erscheinungsbildes kritisiert, es soll durch ein neues ersetzt werden.[19]
Umbauten und Erweiterungspläne der Kirche
Da die Kirche durch die Zunahme der Kirchenbesucher zu klein wurde, entstanden Pläne, sie zu erweitern. Der erste Hinweis datiert aus den Jahren nach 1700 und bezieht sich auf einen kompletten Neubau. Realisiert wurde nur eine Verlängerung der Kirche (s.o.). Im 19. Jahrhundert plante man den Einbau von neugotischen Emporen. Karl Pirich, von dem das 2013 veränderte Kriegerdenkmal und das 2005 zerstörte Brunnenhaus stammten, wollte im Presbyterium Doppelemporen einbauen.[20] In den 1960er Jahren diskutierte man ähnliche Lösungen wie bei der Erweiterung der Pfarrkirche in Maxglan 1952–56, in den 1970er und 1980er-Jahren wurde die Errichtung eines neuen, größeren Chores diskutiert. Pläne dazu lieferten die Architekten Clemens Holzmeister und[Hans Hofmann. Im Zuge einer solchen Maßnahme wollte man den Friedhof auf ein Feld am Fuß des Kugelberges verlegen.
Realisiert wurden allerdings nur den Gesamteindruck der Kirche störende Maßnahmen, wie 1825 der Einbau einer Orgel-Empore im Chor, wobei mehrere Kapitelle der nördlichen Pilaster abgeschlagen und die Symmetrie im Presbyterium gestört wurde und vor 1913 das Herausschlagen der sechs Dienste im gotischen Teil der Kirche. Außerdem verlängerte man die westliche Volksempore, wobei man mehrere Fenster versetzte oder umbaute.
Literatur
- Dehio Salzburg. Wien 1986.
- Joseph Dürlinger: Das Vicariat Faistenau zum heil. Apostel Jakob dem Aelt. In: Historisch-statistsisches Handbuch der Erzdiöcese Salzburg in ihren heutigen Grenzen. Erster Band: Ruraldecanate des Flachlandes, Duyle'sche Hofbuchdruckerei, Salzburg 1862, S. 420–431.
- Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994).
- Österreichische Kunsttopographie. Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg, I. Teil: Die Gerichtsbezirke St. Gilgen, Neumarkt, Thalgau (ÖKT 10/1), Wien 1913.
- Roman Schmeißner: Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982.
- Nora Watteck: Die Pest in Salzburg. In: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) 123, Salzburg 1983, S. 191–210.
Einzelnachweise
- ↑ Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957 (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 277.
- ↑ 60 Pfenning = 1 Kreuzer; 4 Kreuzer = 1 Gulden (4mal60)
- ↑ Siehe Urkunde [1], aufgerufen am 24. Jänner 2015.
- ↑ Siehe: Liste der Pfarrer von Thalgau, aufgerufen am 26. Jänner 2015.
- ↑ Siehe Urkunde: [2], aufgerufen am 25. Jänner 2015.
- ↑ Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994), S. 4f.
- ↑ Die Schallfenster wurden Anfang des 20. Jahrhunderts teilweise zugemauert und weiß gekalkt
- ↑ G. Friedrich Freyherr von Gabelcoven. Siehe: Monasterium, Liste der Pfarrer von Thalgau [3], aufgerufen am 24. Jänner 2015.
- ↑ Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957 (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 277.
- ↑ Dehio Salzburg, Wien 1986, S. 94.
- ↑ 11,0 11,1 Liste der Vikare von Faistenau
- ↑ Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994), S. 11.
- ↑ Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994), S. 12.
- ↑ Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994), S. 11ff.
- ↑ Roman Schmeißner: Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 44.
- ↑ Siehe: [4] Franz Mitterecker, aufgerufen am 27. Jänner 2015.
- ↑ AES: Pfarrarchiv Faistenau, Fach 10 (Faistenau, 1. Mai 1863).
- ↑ Roman Schmeißner: Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 44.
- ↑ Siehe: Pfarrbrief Weihnachten 2014, S. 6f., aufgerufen am 27. Jänner 2015.
- ↑ Faistenau, Land Salzburg, hrsg. von Georg Bernard, redigiert von Adolf Hahnl, Salzburg 1983 (Christliche Kunststätten Österreichs Nr. 130; 2. Auflage 1994), S. 5.