Unterirdisches Salzburg

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 2. Februar 2014, 10:55 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Titelbild Buch Unterirdisches Salzburg

Buchtipp 'Unterirdisches Salzburg, Verborgenes in Stadt und Land

Autor: Peter Pfarl, Fotograf Toni Anzengruber
Verlag: Verlag Anton Pustet
Erscheinungsjahr: 2013
ISBN 978-3-7025-0723-7

Rezension 1

Bekanntes und Unbekanntes von “unter der Erde“ in Stadt und Land Salzburg

Pfarl erzählt von den Geheimnisse der Krypta unter dem Salzburger Dom, die Katakomben und das Hexenloch im Aigner Park, von Kriechsteinen wie am Falkenstein, vom Bruderloch in Bad Vigaun, der Palfenhöhle bei Saalfelden am Steinernen Meer, der Entrischen Kirche im Gasteinertal und anderen Höhlen. Er steigt in andere Krypten wie in jene im Kapuzinerkloster und im Benediktiner-Frauenstift Nonnberg, in die Columbarien in Mülln und besucht Burgen und ihre dunklen Räume. Das Innere der Berge, wie das Salzbergwerk am Dürrnberg, Gold- und Silberbergwerke im Land Salzburg, der Heilstollen Böckstein sind weitere Themen des Buches. Über die künstlichen Höhlen der Fürsterzbischöfe, beispielsweise im Schloss Hellbrunn, die durchlöcherten Salzburger Stadtberge, Keller in öffentlichen und privaten Gebäuden wie beispielsweise ein Stadttor unterm Kindergarten in Nonntal oder der romanische Keller am Waagplatz hat Pfarl recherchiert. Ergänzt hat Toni Anzenberger die Beiträge mit zahlreichen, teilweise sehr eindrucksvollen Bildern.

Wermutstropfen in diesem an und für sich sehr gut gestalteten Buch ist das Fehlen eines Registers oder zumindest eines detaillierten Inhaltsverzeichnis. So wird eine Suche zum ungewollten Blättern im Buch. Denn, und das ist aber wieder ein erwähnenswerter Pluspunkt, im Buch finden sich eine Unzahl an interessanten Informationen – oder wussten Sie, dass die Ausstattung der Katakomben mit frühchristlichen Motiven erst im 19. Jahrhundert durch den Salzburger Kunsthistoriker Georg Petzolt erfolgte?

Rezension 2

Hier können weitere Rezensionen eingetragen werden!

Quelle