Chiemseehof

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Der Chiemseehof in der Salzburger Altstadt ist Sitz der Salzburger Landesregierung.

Geschichte

Um 1300 wurde der 1216 dem Bischof von Chiemsee als Wohnsitz in Salzburg gegebene Chiemseehof erstmals ausgebaut. Die Hauskapelle entstand 1355. In der Folge wurden umliegende Häuser dazugekauft und zu einem Ensemble verschmolzen.

Die Auflösung des Bistums 1805 überstand der Chiemseehof unbeschadet. Der Chiemseehof diente bis 1814 als Residenz der Bischöfe zu Chiemsee. 1824 bis 1835 residierte hier Erzbischof Augustin Gruber.

1866 erwarb ihn das Land Salzburg für seinen neu eingerichteten Landtag. Es kam zum Bau des Landtagssaales. 1873 wurde im Zuge von Adaptierungsarbeiten das Kumpfmüllertor samt Zubauten und die Hofkapelle abgetragen.

1967 wurde die Fassaden saniert und vereinheitlicht, 1977 kam es zu einer Innenrenovierung

Quellen