Salzburger Flugeinsatzstelle

Die Salzburger Flugrettung wurde mit 1. Jänner 2012 aus Kostengründen vom Bund an die Länder in Österreich abgetreten.
Allgemeines
Es wurde eineinhalb Jahre lang verhandelt. Seit 1. Jänner 2012 stellt im Bundesland Salzburg das Rote Kreuz die Grundversorgung der Flugrettung mit zwei Maschinen sicher. Dies sind Christophorus 6 in der Stadt Salzburg und Alpin Heli 6 in Zell am See.
Dazu kommen noch die privaten Unternehmen Heli Austria GmbH von Roy Knaus und Thomas Wolf, der einen saisonalen Winter-Stützungpunkt in Saalbach-Hinterglemm betreibt dazu. Ab dem Winter 2011/12 will Knaus auch noch den Stützpunkt Enns-Pongau zwischen Radstadt und Flachau im Pongau betreiben, der winters bis Mitte März in Betrieb sein soll.
Für das Land Salzburg entstehen dadurch jährlich rund 900.000 Euro. Diese Kosten ergeben sich durch die Kostenerstattung der Versicherungen, die nicht zur Gänze alles abdecken sowie dadurch, dass die Standorte nicht immer ausgelastet sind.
Von der Sozialversicherung werden die Kosten für Sport- und Freizeitunfälle nicht übernommen. Im Land Salzburg entfielen auf diesen beiden Unfallsbereiche in den letzten Jahren durchschnittliche 30 Prozent der Flugeinsätze, das waren 2 500, wie Landesrettungskommandant Anton Holzer mitteilte. Ein Standardeinsatz einer Flugrettung kostet etwa 4.000 Euro (Stand 2011).
Quelle
- "Salzburger Nachrichten", 3. Dezember 2011