Ramsargebiete
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Ramsargebiete sind Feuchtgebiete, zu deren Schutz sich die Vertragsstaaten der „Ramsar-Konvention“[1] verpflichtet haben und die in die „Liste international bedeutender Feuchtgebiete“ eingetragen sind.
Im Land Salzburg gibt es fünf Ramsar-Gebiete:[2]
- Rotmoos im Fuschertal;
- Moore des Sauerfelder Waldes in der Gemeinde Tamsweg, bestehend aus 11 Einzelmooren, umfassend
- das Granitzel-Moos, Ursprung des Schwarzenbaches
- das Stiefelmoos westlich des Stöltzlbaches, rund 200 m südwestlich der Moarhütte
- das Gebiet der neun Moore Langmoos, Schobermoos, Fuchsschwanzmoos West (Schwefelbrunnmoos), Fuchsschwanzmoos Ost, Moor nördlich Fuchsschwanzmoos, Unteres Latschenmoos, Moor bei den Wolfsöfen, Oberes Latschenmoos und Moor südwestlich Askaleitenhütte
- Moore des Überlings in der Gemeinde Tamsweg, umfassend
- das Moor am Ötzboden
- das Moor am Zechnergraben
- das Gebiet der acht Moore Vorderwaldmoos, Gstreikel-Moos, Überlingmoos, Moor südöstlich Überlinghütte, Moor nördlich Überlinghütte, Großes Schattseitenmoor, Moor auf der Schattseite und Moor westlich Überlinghütte
- Moore des Schwarzenbergs in den Gemeinden Tamsweg, Unternberg und Ramingstein: 14 Moore: Saumoos, Sattelmoos, Moor bei der Bayerhütte, drei Kohstattmöser, Seemoos und fünf Moore am Obernock
- Moore am Pass Thurn, umfassend 16 Moore in der Gemeinde Mittersill, darunter das Wasenmoos
Quellen
- ↑ Übereinkommen über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wat- und Wasservögel von internationaler Bedeutung, BGBl. Nr. 225/1983 i.d.F. BGBl. Nr. 283/1993.
- ↑ Kundmachung des Bundeskanzlers betreffend den Geltungsbereich des Übereinkommens über Feuchtgebiete, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, von internationaler Bedeutung, BGBl. III Nr. 153/2004; www.salzburg.gv.at > Ramsar-Konvention