Felsstürze bei den Kapruner Stauseen

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 5. September 2019, 13:49 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Einsatz nach den Felsstürzen der Bergrettung Kaprun.
Bei einem der beiden Felsstürzen.

Felsstürze bei den Kapruner Stauseen am 4. September 2019 im Gebiet der Fürthermoaralm forderte ein Todesopfer und führte zu einem Großeinsatz der Rettungsorganisationen.

Das Ereignis

Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See mit dem behördlichen Einsatzleiter Manfred Höger koordinierte einen Großeinsatz im Bereich der Kapruner Stauseen. Es gab einen Felssturz von der Bärrinne, der zwei Wanderwege querte. Am Kammerschartenweg zwischen Kitzsteinhorn und Fürthermoaralm traf das Geröll eine Gruppe Alpinisten (vier Personen aus Österreich und Deutschland). Dabei gab es ein Todesopfer und zwei verletzte Personen. Auf dem zweiten Wanderweg waren zwar weitere vier Personen betroffen, blieben aber unverletzt.

Vier Hubschrauber und zirka 50 Einsatzkräfte von Bergrettung, Rotem Kreuz, Feuerwehren, Verbund und Alpinpolizei waren im Einsatz, um die Verletzten zu bergen und das Gebiet nach weiteren Betroffenen absuchten.

Es gab noch einen zweiten Felssturz im Bereich der Kebmattenalm, der aber ohne Folgen blieb.

Quelle