Nußdorferhaus

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Das Nußdorferhaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Getreidegasse der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Die Häuser an der rechten Seite der Getreidegasse stammen aus dem 13. Jahrhundert. So auch das heute noch bestehende Haus Nr. 25.

Urkundlich ist nachgewiesen, dass 1391 Ditmar Nußdorfer dieses Objekt gekauft hat und es von da ab das "Nußdorferhaus" genannt wurde. Bis 1630 bleibt es in dieser Familie, dann verkauft es Wilhelm Nußdorfer an Laurenz Schwab, bürgerlicher Handelsmann. 1713 erwirbt das Haus die Universität, die dort ein Institut für Studenten einrichtet und auch einige Professoren unterbringt.

Am 24. Oktober 1810 wurde die Universität von Bayern aufgehoben. Das Haus kam unter die Verwaltung des Kameralärars. 1837 kaufte es Franz Schraml, k. k. Landrat, 1852 erwarb es der Geldwechsler Ignaz Steininger, 1884 Johann Kindlinger, 1898 ging es an die Witwe Elise Kindlinger und 1913 an die Töchter Johanna Hagn und Maria Bitter über.

Delikatessengeschäft

Im Jahre 1857 gründete im linksseitigen Gewölbe (gegen die Getreidegasse) Franz Florinek eine Krämerei mit Delikatessenhandlung und 1866 im rechtsseitigen Gewölbe Johann Kindlinger und Carl Molitor ein Schnittwarengeschäft. 1874 übernimmt das Delikatessengeschäft Franz Keller. Nach dessen Tode 1899 übernahm es die Witwe Karoline Keller, die das Geschäft 1904 ihrem Schwiegersohn Karl Lackner übergab. Sechs Jahre später ging das Unternehmen in den Besitz Anton Händlers über, kurz darauf tritt Conrad Ludwig als Teilhaber ein. 1919 trat Händler aus der Firma aus, 1923 starb Ludwig. Die Witwe Luise Ludwig war (bis 1927) Besitzerin. Dann führte Karl Friedrich Pachmayer, der im Jahr 1932 den 75-jährigen Bestand des angesehenen Kaufmannsgeschäft feierte.

Quelle