Konzentrationslager Mauthausen

Version vom 21. Juli 2021, 08:56 Uhr von Peter Krackowizer (Diskussion | Beiträge) (Textersetzung - „==== Einzelnachweis ====“ durch „== Einzelnachweis ==“)

Das Konzentrationslager Mauthausen war das größte Konzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus in Österreich.

Luftbildaufnahme des Geländes im Februar 2020.
Datei:Kz mauthausen.jpg
KZ Mauthausen
Todesstiege in Mauthausen

Allgemeines

Es befand sich in Mauthausen (), 20 Kilometer östlich von Linz, und existierte vom 8. August 1938 bis zu seiner Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 5. Mai 1945. Der Platz wurde ausgewählt, um in den nahegelegenen Steinbrüchen durch Sklavenarbeit Baumaterial zu erhalten. Während des Terror-Regimes der Nationalsozialisten fanden rund 80 000 Menschen den Tod im Konzentrationslager Mauthausen.[1]

Nebenlager in Salzburg

Auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Salzburg befanden sich Nebenlager des Konzentrationslager Mauthausen und des KZ Dachau. Im Schloss Mittersill verrichteten weibliche Häftlinge aus dem KZ-Mauthausen Zwangsarbeit im damals im Schloss eingerichteten Sven-Hedin-Innerasien-Forschungsinstitut. Im KZ-Außenlager Fischhorn im damals beschlagnahmten Schloss Fischhorn waren von 1944 bis einige Wochen vor der Befreiung 150 Häftlinge aus dem KZ-Dachau eingesetzt. Kurz vor der Befreiung reduzierte man die Häftlingszahl auf die Hälfte. Auch wurden junge Frauen aus Bruck an der Großglocknerstraße, sowie ausländische Zivilarbeiterinnen zur Haus- und Gartenarbeit zwangsverpflichtet. Während des Kraftwerkbaues in der NS-Zeit kamen am Weißsee zumindest zwischen dem 26. August 1944 (erste Erwähnung) und dem 3. Dezember 1944 (Schließung des Lagers) zahlreiche KZ-Häftlinge aus dem KZ-Dachau zum Einsatz.

Salzburger Opfer

Bildergalerie

Quellen

  • verschiedene Artikel im Salzburgwiki

Einzelnachweis

  1. ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 20. Juni 1945, Seite 1