Karl Dumler
Schulrat Karl Florian Dumler (* 17. Mai 1878 in der Stadt Salzburg; † 8. April 1949 ebenda)[1] war langjähriger Direktor der Hilfsschule Salzburg (jetzt: Allgemeine Sonderschule Salzburg).
Aus seinem Leben
Karl Florian Dumler war Sohn des Karl Dumler, Amtsdieners im Städtischen Leihhaus[2], und der Maria geb. Laut, Tochter eines Innviertler Bäckergehilfen (und damit ein jüngerer Bruder des Josef Dumler, Administrators des "Salzburger Volksblatts").[1]
In den frühen Jahren seiner 40‑jährigen Dienstzeit war er an den Volksschulen Anthering, Ebenau, Straßwalchen, Sighartstein und Oberndorf sowie an der Bürgerschule Franz-Josefs-Kai und der Bürgerschule St. Andrä tätig. Sodann erwarb er sich als Leiter der Salzburger Hilfsschule durch nahezu zwei Jahrzehnte (1918 bis 1937) große Verdienste um die Heranbildung (wie damals gesagt wurde:) minderbegabter und schwachsinniger Kinder. Unter seiner Amtsführung wurde die Hilfsschule von einer einklassigen zu einer fünfklassigen erweitert. Besonders bemüht war er um die Beschaffung von Lehrmitteln und Lernbehelfen. Viele Lehrbehelfe fertigte er eigenhändig an. Desgleichen wurde auch eine ansehnliche Schüler- und Lehrerbibliothek geschaffen.[2]
Sein Leben musste er im Alter von 71 Jahren in der Landesheilanstalt beschließen.[3]
Veröffentlichung
- Die Hilfsschule. Salzburger Volksblatt, 2. Juni 1919, S. 6 f.
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Taufbuch der Stadtpfarre Salzburg-St. Andrä, Bd. XII S. 117
- ↑ 2,0 2,1 Salzburger Chronik, 6. Juli 1937, S. 5; Salzburger Volkszeitung, 9. April 1949, S. 7: Schulrat Dumler gestorben
- ↑ Salzburger Nachrichten, 11. April 1949, S. 3: Ein verdienter Schulmann
| Vorgänger |
Direktor der Hilfsschule Salzburg 1918–1937 |
Nachfolger |