Herbert-von-Karajan-Platz

Der Herbert-von-Karajan-Platz ist ein Platz in der Salzburger Altstadt.

Herbert-von-Karajan-Platz vom Mönchsberg aus betrachtet
Die Pferdeschwemme am Herbert-von-Karajan-Platz

Lage

In den Platz liegt zwischen Bürgerspitalgasse, Universitätsplatz, Hofstallgasse und Sigmundstor

Geschichte

Ursprünglich war hier der Spitalplatz, benannt nach dem Bürgerspital St. Blasius.

Um 1640 hieß der Platz Studentenplatz [1], abgeleitet von dem damals neu errichteten Studiengebäude der Universität Salzburg.

Später, um 1858, wurde er Heuwaagplatz genannt, weil sich hier eine Heuwaage befand.

Ab 1873 hieß der Platz Siegmundsplatz. Benannt war es nach Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach, der das Neutor hatte bauen lassen und auch sonst als Wohltäter der Bevölkerung in Erinnerung geblieben war.

Im 20. Jahrhundert etablierten sich die Salzburger Festspiele und der Marstall wurde 1956 zum Großen Festspielhaus umgebaut.

Herbert von Karajan (* 1908 in Salzburg; † 1989 in Anif), war Dirigent. 1947 bis 1953 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. 1955 wurde er Nachfolger Wilhelm Furtwänglers als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker (1956 auf Lebenszeit). Von 1957 bis 1964 war er künstlerischer Leiter der Wiener Staatsoper, von 1956 bis 1960 der Salzburger Festspiele. 1964 folgte seine Berufung in das Direktorium der Salzburger Festspiele. 1967 rief Karajan in Salzburg die Osterfestspiele ins Leben und 1973 die Pfingstkonzerte. Karajan präsentierte im Rahmen der Osterfestspiele 1981 die Compact Disc als Weltneuheit. Karajan war Ehrenbürger der Stadt Salzburg und wurde für sein Schaffen international mehrfach ausgezeichnet.

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 10. 7. 1991 wurde deshalb der offiziell als Herbert-von-Karajan-Platz benannt.

Sehenswertes

Auf dem Platz befindet sich die Pferdeschwemme. Rund um den Platz befinden sich das Bürgerspital, das Hotel Goldener Hirsch, das Studiengebäude der Alte Universität, das Sacellum und das Große Festspielhaus.

Verkehr

Erreichbarkeit

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Bildergalerie

Quellen

Fußnote

  1. 1635? "Ansicht der Stadt Salzburg vom Mönchsberg", Daniel Miller zugeschrieben; vergleiche mit: "Geschichte" unter Sacellum, Akademisches Gymnasium