Klausenspital: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K (+ Kategorie(n), Text zusammengefasst, da er etwas doppelt war)
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''Klausenkaserne''' ist im Kern ein fürsterzbischöfliches Spital. In der Zeit der Monarchie wurde sie ausgebaut und bis 1918 als K.K. bzw. K.u.K. Infanteriekaserne genutzt. Erbaut wurde es im Kern nach 1690. Das denkmalgeschützte Gebäude ist heute ein Wohnhaus.
+
Die '''Klausenkaserne''' in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] ist im Kern ein fürsterzbischöfliches [[Spital]]. Das [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützte]] Gebäude ist heute ein Wohnhaus.
  
 
== Lage ==
 
== Lage ==
Die Kaserne befand sich im Haus [[Müllner Hauptstraße]] Nr. 3 in der Salzburger [[Altstadt]], d.h. in der alten Vorstadt [[Mülln]].
+
Die Kaserne befand sich im Haus [[Müllner Hauptstraße]] Nr. 3 in der Salzburger [[Altstadt]] in der - damaligen - Vorstadt [[Mülln]].
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
[[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erbaute von [[1695]] bis [[1697]] hier ein Militärkrankenhaus. Während die ''Hohe Salzburger Landschaft'' sich um die Liegenschaft kümmerte, wurde die medizinische Versorgung und die Verpflegung aus Mitteln des jeweiligen Soldes der Soldaten bestritten. In den napoleonischen Kriegen wurde in Anbetracht der vielen Verwundeten [[1809]] neben dem Klausenspital u.a. auch das [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Theatinerkloster]] als Truppenspital verwendet.  
+
[[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erbaute von [[1695]] bis [[1697]] hier ein Militärkrankenhaus. Während die ''[[Salzburger Landstände|Hohe Salzburger Landschaft]]'' sich um die Liegenschaft kümmerte, wurde die medizinische Versorgung und die Verpflegung aus Mitteln des jeweiligen Soldes der Soldaten bestritten. In den [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriegen]] wurde in Anbetracht der vielen Verwundeten [[1809]] neben dem Klausenspital u.a. auch das [[Theatinerkloster]] als Truppenspital verwendet.  
  
[[1816]] wurde das Klausenspital dann in eine Kaserne umgewandelt. Seit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Gebäude vor dem [[Klausentor]] nicht mehr als Kaserne genutzt. Ungeachtet dessen ist es bis heute vielfach unter dem alten Namen bekannt.
+
In der Zeit der [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] ab [[1816]] wurde sie ausgebaut und bis [[1918]] als K.K. bzw. K.u.K. Infanteriekaserne genutzt. Seit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde das Gebäude vor dem [[Klausentor]] nicht mehr als Kaserne genutzt. Ungeachtet dessen ist es bis heute vielfach unter dem alten Namen bekannt.
  
=== 2015 ===
 
 
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten entstanden 16 moderne Wohnungen, die im Oktober 2015 der Presse vorgestellt wurden.
 
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten entstanden 16 moderne Wohnungen, die im Oktober 2015 der Presse vorgestellt wurden.
  
Zeile 19: Zeile 18:
  
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 +
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 +
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 +
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
 
[[Kategorie:historisches Gebäude]]
 
[[Kategorie:Militär]]
 
[[Kategorie:Militär]]

Version vom 13. November 2018, 18:14 Uhr

Die Klausenkaserne in der Altstadt von Salzburg ist im Kern ein fürsterzbischöfliches Spital. Das denkmalgeschützte Gebäude ist heute ein Wohnhaus.

Lage

Die Kaserne befand sich im Haus Müllner Hauptstraße Nr. 3 in der Salzburger Altstadt in der - damaligen - Vorstadt Mülln.

Geschichte

Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein erbaute von 1695 bis 1697 hier ein Militärkrankenhaus. Während die Hohe Salzburger Landschaft sich um die Liegenschaft kümmerte, wurde die medizinische Versorgung und die Verpflegung aus Mitteln des jeweiligen Soldes der Soldaten bestritten. In den napoleonischen Kriegen wurde in Anbetracht der vielen Verwundeten 1809 neben dem Klausenspital u.a. auch das Theatinerkloster als Truppenspital verwendet.

In der Zeit der Monarchie ab 1816 wurde sie ausgebaut und bis 1918 als K.K. bzw. K.u.K. Infanteriekaserne genutzt. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Gebäude vor dem Klausentor nicht mehr als Kaserne genutzt. Ungeachtet dessen ist es bis heute vielfach unter dem alten Namen bekannt.

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten entstanden 16 moderne Wohnungen, die im Oktober 2015 der Presse vorgestellt wurden.

Weblinks

Quelle

  • Hauptartikel "Mülln" und dortige Quellen