| − | '''Werner Otte''' (* [[4. September]] [[1922]] in [[Salzburg]]; † [[5. März]] [[1996]])<ref> [[Friedhöfe der Stadt Salzburg#Weblinks|Städtische Friedhöfe]], [http://www.stadt-salzburg.at/internet/leben_in_salzburg/gesellschaft_soziales/friedhoefe/sucheverstorbene.aspx Gräbersuche]</ref> | + | '''Werner Otte''' (* [[4. September]] [[1922]] in [[Salzburg]]; † [[5. März]] [[1996]])<ref>[[Friedhöfe der Stadt Salzburg#Weblinks|Städtische Friedhöfe]], [http://www.stadt-salzburg.at/internet/leben_in_salzburg/gesellschaft_soziales/friedhoefe/sucheverstorbene.aspx Gräbersuche]</ref> |
| | Werner Otte trug nicht unwesentlich dazu bei, dass der Salzburger bildenden Kunst der [[Nachkriegszeit]] ein eigenständiges Profil und ein anspruchsvolles Niveau zugebilligt wird. Eine Vorliebe für das Leichtgewichtige, Filigran-Beschwingte ist schon in seinen frühesten realistischen Arbeiten zu beobachten. Sie prädestinierte Otte für ein oft winziges Format und für Techniken wie Aquarell und Handzeichnung.<ref name="SMCA">[[Salzburg Museum]]: [http://www.salzburgmuseum.at/635.html?pmid=147 ''Salzburger Museumsverein bietet Original-Druckgrafiken aus dem Nachlass Werner Otte an''.]</ref> | | Werner Otte trug nicht unwesentlich dazu bei, dass der Salzburger bildenden Kunst der [[Nachkriegszeit]] ein eigenständiges Profil und ein anspruchsvolles Niveau zugebilligt wird. Eine Vorliebe für das Leichtgewichtige, Filigran-Beschwingte ist schon in seinen frühesten realistischen Arbeiten zu beobachten. Sie prädestinierte Otte für ein oft winziges Format und für Techniken wie Aquarell und Handzeichnung.<ref name="SMCA">[[Salzburg Museum]]: [http://www.salzburgmuseum.at/635.html?pmid=147 ''Salzburger Museumsverein bietet Original-Druckgrafiken aus dem Nachlass Werner Otte an''.]</ref> |
| − | Seit den [[1960er]]-Jahren entwickelte er eine „''aphoristisch-abstrakte Formensprache, die die Brücke zur Welt der Klänge und zur partiturhaften Fixierung herstellt''“.<ref name="SMCA"/> | + | Seit den [[1960er]]-Jahren entwickelte er eine „''aphoristisch-abstrakte Formensprache, die die Brücke zur Welt der Klänge und zur partiturhaften Fixierung herstellt''“.<ref name="SMCA"/> |
| − | Leiter der Lithographischen Werkstätte im [[Georg-Trakl-Haus]] sowie der Klasse für Lithographie an der [[Internationale Sommerakademie für bildende Kunst|Sommerakademie für bildende Kunst]],<ref name="SJBB"/> war Otte ein Meister der Druckgraphik. Auf diesem Gebiet lag, obwohl er auch radierte und Linolplatten schnitt, der Schwerpunkt seines Schaffens.<ref name="SMCA"/> | + | Leiter der Lithographischen Werkstätte im [[Georg-Trakl-Haus]] sowie der Klasse für Lithographie an der [[Internationale Sommerakademie für bildende Kunst|Sommerakademie für bildende Kunst]], war Otte ein Meister der Druckgraphik. Auf diesem Gebiet lag, obwohl er auch radierte und Linolplatten schnitt, der Schwerpunkt seines Schaffens.<ref name="SMCA"/> |
| | Otte war Mitglied der von [[Hermann Ober]] im Jahr [[1973]] initiierten [[Gruppe 73]], zu der auch [[Walter L. Brendel]], [[Hubert Fuschlhammer]], [[Johann Jascha]], [[Rudolf Höhenwarter]], [[Ines Höllwarth]], [[Hans Müller (Künstler)|Hans Müller]], [[Ingrid Oberascher]], [[Beppo Pliem]], [[Martin Rasp]], [[Marianne Schenk]], [[Karl Schindler]], [[Slavi Soucek]], [[Herbert Stejskal]], [[Yoshi Takahashi]], [[Heinrich Tilly]] und [[Albin Rohrmoser]] gehörten.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_73_%28K%C3%BCnstler%29 ''Gruppe 73 (Künstler)''.]</ref> | | Otte war Mitglied der von [[Hermann Ober]] im Jahr [[1973]] initiierten [[Gruppe 73]], zu der auch [[Walter L. Brendel]], [[Hubert Fuschlhammer]], [[Johann Jascha]], [[Rudolf Höhenwarter]], [[Ines Höllwarth]], [[Hans Müller (Künstler)|Hans Müller]], [[Ingrid Oberascher]], [[Beppo Pliem]], [[Martin Rasp]], [[Marianne Schenk]], [[Karl Schindler]], [[Slavi Soucek]], [[Herbert Stejskal]], [[Yoshi Takahashi]], [[Heinrich Tilly]] und [[Albin Rohrmoser]] gehörten.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_73_%28K%C3%BCnstler%29 ''Gruppe 73 (Künstler)''.]</ref> |