Orgelbau-AG Cäcilia: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. Juli 2017, 13:39 Uhr
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Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
Orgelbau-AG Cäcilia war eine Salzburger Orgelbaufirma, in der sich mehrere Orgelbauer zusammengeschlossen hatten und die zeitweise über 100 Mitarbeiter beschäftigte.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1923 gegründet. Mertel & Dreher, die bedingt durch den wirtschaftlichen Niedergang nach dem Ersten Weltkrieg geschlossen werden musste, fanden deren Besitzer, Max Dreher und Hans Mertel Arbeit bei der Orgelbau-AG Cäcilia. Hans Mertel schied 1928 wieder aus der Firma aus, während Max Dreher gemeinsam mit Leopold Flamm die Cäcilia am 12. Jänner 1929 übernahm. Die so entstandene Firma Dreher & Flamm, Werkstätten der Cäcilia-AG, wurde als OHG geführt, bestand bis 1953 und hatte ihren Sitz in Salzburg-Parsch, Fürbergstraße 50. Bis 1939 unterhielt die Fa. Dreher & Flamm in Augsburg, Sonnenstraße 4, einen Filialbetrieb, ab 1950 wurde eine solche in Freilassing, Klebing 2, aufgebaut.
Am 11. März 1953 wurde die Fa. Dreher & Flamm aufgelöst und am 28. April 1954 als Fa. Dreher & Reinisch neu eingetragen. Max Reinisch, Schwiegersohn Max Drehers, war anfangs Gesellschafter der Firma, im Dezember 1957 wurde er alleiniger Inhaber der Fa. Dreher & Reinisch.
Quelle
- ursprünglich im Artikel und dortige Quelle
- → Walterskirchen, Gerhard: Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg. Dissertation Universität Salzburg 1982.
