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Die '''Bartholomä-Wallfahrt''' führt von [[Maria Alm]] durch die wildromantische Hochgebirgslandschaft des [[Steinernes Meer|Steinernen Meeres]] nach [[St. Bartholomä]] am [[Königssee]] im [[Berchtesgadener Land]].
 
Die '''Bartholomä-Wallfahrt''' führt von [[Maria Alm]] durch die wildromantische Hochgebirgslandschaft des [[Steinernes Meer|Steinernen Meeres]] nach [[St. Bartholomä]] am [[Königssee]] im [[Berchtesgadener Land]].
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Jedes Jahr am Samstag nach dem ''Bartholomäustag'' (24. August) begeben sich bis zu 2000 Wallfahrer auf die doch beschwerliche Wallfahrt. Die 32 Kilometer lange Wallfahrt beginnt beim [[Riemannhaus]] mit einer Bergmesse. Von dort geht die Wanderung weiter durch das Steinerne Meer zum [[Kärlingerhaus]] am [[Funtensee]] und hinunter zum Königssee nach St. Bartholomä. Dort werden die Wallfahrer nach einem etwa 10-stündigen Marsch von den Berchtesgadener Holzknechten erwartet.
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==Die Wallfahrt==
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Jedes Jahr am Samstag nach dem ''Bartholomäustag'' ([[24. August]]) begeben sich bis zu 2000 Wallfahrer auf die doch beschwerliche Wallfahrt. Die 32 Kilometer lange Wallfahrt beginnt in [[Maria Alm]] und führt zum [[Riemannhaus]] (2.177 m ü NN), wo um 8 Uhr eine Bergmesse zelebriert wird. Von dort geht die Wanderung weiter durch das Steinerne Meer zum [[Kärlingerhaus]] am [[Funtensee]] und hinunter zum Königssee nach St. Bartholomä. Dort werden die Wallfahrer nach einem etwa 10-stündigen Marsch gegen 16 Uhr von den Berchtesgadener Holzknechten erwartet.
    
Die älteste Gebirgswallfahrt Europas hat ihre Wurzeln im Jahr [[1635]]. In den Salzburger Landen wütete die Pest. Am [[23. August]] [[1688]] sind bei der Floßüberfahrt nach Königssee über 70 Personen ertrunken. Die Wallfahrt wurde dann bis in die [[1920er]] Jahre als geselliges Ereignis durchgeführt. Politische Wirren und die Krise der Zwischenkriegszeit ließen die Wallfahrt jedoch in Vergessenheit geraten.
 
Die älteste Gebirgswallfahrt Europas hat ihre Wurzeln im Jahr [[1635]]. In den Salzburger Landen wütete die Pest. Am [[23. August]] [[1688]] sind bei der Floßüberfahrt nach Königssee über 70 Personen ertrunken. Die Wallfahrt wurde dann bis in die [[1920er]] Jahre als geselliges Ereignis durchgeführt. Politische Wirren und die Krise der Zwischenkriegszeit ließen die Wallfahrt jedoch in Vergessenheit geraten.
    
Erst [[1951]] begann auf Initiative der [[Almer Musikkapelle]] und einiger überzeugter "Bartlmä-Geher" in beiden Ländern wieder der Brauch der Wallfahrt nach St. Bartholomä. Am Tag nach der Wallfahrt findet nach der Feldmesse das Kirchweihfest statt. Die Almer Musikkapelle ist jedes Jahr dabei. Den Abschluss einer jeden Wallfahrt bildet die Kranzaufhängung an das Gedenkkreuz an der Felswand, wo vor 300 Jahren das Unglück passierte.
 
Erst [[1951]] begann auf Initiative der [[Almer Musikkapelle]] und einiger überzeugter "Bartlmä-Geher" in beiden Ländern wieder der Brauch der Wallfahrt nach St. Bartholomä. Am Tag nach der Wallfahrt findet nach der Feldmesse das Kirchweihfest statt. Die Almer Musikkapelle ist jedes Jahr dabei. Den Abschluss einer jeden Wallfahrt bildet die Kranzaufhängung an das Gedenkkreuz an der Felswand, wo vor 300 Jahren das Unglück passierte.
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==Hl. Bartholomäus==
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Aufgrund seines Martyriums wird er mit einem Messer und/oder mit abgezogener Haut dargestellt. Als ''Gschundener'' und durch seinen Festtag am 24. August (''Ende des Almsommers'') wurde er zum Patron der Dienstboten und damit auch der Senner, Sennerinnen und Jäger.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
diverse Internetseiten
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* Internetseiten
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* Salzburger Volkskultur ''Brauchtumskalender 2004/1''
    
[[Kategorie:Wallfahrt]]
 
[[Kategorie:Wallfahrt]]