Fürstenbrunner Quelle: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Das Quellgebiet liegt am Nordostabhang des [[Untersberg]]s am unteren Ende des | + | Die Quelle befindet sich im Westen der [[Flachgau]]er Marktgemeinde [[Grödig]] in der Ortschaft [[Fürstenbrunn]]. Das Quellgebiet liegt am Nordostabhang des [[Untersberg]]s am unteren Ende des [[Großes Brunntal|Großen Brunntals]] in 600 [[m ü. A.]] zu Tage, etwa 150 m über der Talsohle des [[Salzburger Becken]]s. Von der Quellhöhle bis zum [[Residenzbrunnen]] in der [[Salzburg]]er [[Altstadt]] ergibt sich ein Höhenunterschied von 175 Metern. |
Messungen haben gezeigt, dass sich die Quelltemperatur der Schüttung (die auch in Trockenzeiten bei 50 Liter/Sekunde liegt) sich kaum verändert hat: 1880 betrug die mittlere Temperatur +5,2°C, in den 1930er Jahren °6,2°C. | Messungen haben gezeigt, dass sich die Quelltemperatur der Schüttung (die auch in Trockenzeiten bei 50 Liter/Sekunde liegt) sich kaum verändert hat: 1880 betrug die mittlere Temperatur +5,2°C, in den 1930er Jahren °6,2°C. | ||
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Version vom 5. Januar 2017, 12:53 Uhr
Aus der Fürstenbrunner Quellhöhle wird seit 1875 Trinkwasser für die Stadt Salzburg geliefert.
Quellgebiet
Die Quelle befindet sich im Westen der Flachgauer Marktgemeinde Grödig in der Ortschaft Fürstenbrunn. Das Quellgebiet liegt am Nordostabhang des Untersbergs am unteren Ende des Großen Brunntals in 600 m ü. A. zu Tage, etwa 150 m über der Talsohle des Salzburger Beckens. Von der Quellhöhle bis zum Residenzbrunnen in der Salzburger Altstadt ergibt sich ein Höhenunterschied von 175 Metern.
Messungen haben gezeigt, dass sich die Quelltemperatur der Schüttung (die auch in Trockenzeiten bei 50 Liter/Sekunde liegt) sich kaum verändert hat: 1880 betrug die mittlere Temperatur +5,2°C, in den 1930er Jahren °6,2°C.
Der Ausgang der Quellhöhe ist durch ein Quellhaus verschlossen. Das Wasser tritt hier aus dem Kalkstein mit einer konstanten Temperatur von fünf bis sechs Grad Celsius an die Oberfläche. Ein besonderes Schauspiel bietet sich zur Schneeschmelze, wenn ungeheure Wassermassen aus der Höhle die schmale Klamm hinunter donnern.
Geschichte
- siehe auch Städtisches Wasserwerk
1866 trat der Gemeinderat der Stadt Salzburg an den Besitzer der Fürstenbrunnquelle, den König Ludwig II. von Bayern, mit Bitte um Überlassung von 90 österreichischen Kubikfuß Wasser in der Minute, das entspricht 47,4 Liter pro Sekunde oder rund 1,5 Millionen Kubikmeter im Jahr, heran. Mit Entschließung vom 13. März 1866 bewilligte der König als Schenkung die erbetene Wassermenge der Stadt Salzburg auf immerwährende Zeiten.
Bürgermeister Ignaz Harrer hatte den Bau einer 9,2 km langen Leitung angeordnet, die 4 000 m³ Trinkwasser pro Tag in die Stadt Salzburg transportieren konnte.
Quellen
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
- untersberg.org
- Salzburgwiki-Artikel und dortige Quellen