Haiden (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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Erstmals schien der Name Haiden im Jahre [[1314]] auf. Meist geschah dies in Büchern, die vom Raum Tamsweg oder vom Preber erzählen - wie etwa von den Wasserquellen beim vlg. Kämpfer oder den Viehweiden am Preber.
  
Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften: [[Refling]], [[Traning]] und einige Höfe von [[Atzmansdorf]].  
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Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften [[Refling]] und [[Traning]] und einige Höfe von [[Atzmansdorf]].  
  
Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg spielten einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle.
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Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] spielten bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle.
Besonders oft wird der Name Haiden im Bezug auf das [[Preberschießen]] genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung.
 
  
Auch bei der Benutzung des Preberweges mussten von der Gemeinde klare Regeln gemacht werden. Weit über die Grenzen von Haiden hinaus war der Einleger „Fötschl Flori“ bekannt. Der letzte [[Bürgermeister der Gemeinde Haiden|Bürgermeister von Haiden]] war [[Simon Gappmaier]] ( Kämpferbauer).  
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Besonders oft wird der Name Haiden in Bezug auf das [[Preberschießen]] genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung.
  
Im Jahre [[1935]] wurde die Gemeinde Haiden, [[Sauerfeld]], [[Lasaberg]], [[Wölting]] und [[Mörtelsdorf]] per Gesetz in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt.
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Auch bei der Benutzung des Preberweges mussten von der Gemeinde klare Regeln aufgestellt werden. Weit über die Grenzen von Haiden hinaus war der Einleger „Fötschl Flori“ bekannt. Der letzte [[Bürgermeister der Gemeinde Haiden|Bürgermeister von Haiden]] war [[Simon Gappmaier (Kämpferbauer)]].  
  
Haiden wird durch den Weg zum Ofnerbauer in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. In der Nähe des Gratzenbauern, die Kämpferbauern und des Haiderbauer sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Durch Haiden führt die [[Prebersee Landesstraße]] (L262), sie ist die Verbindung zwischen [[Lungau]] und [[Steiermark]].
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Im Jahre [[1935]] wurde die Gemeinde Haiden, [[Sauerfeld]], [[Lasaberg]], [[Wölting]] und [[Mörtelsdorf]] durch Gesetz[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=126&size=45] mit Wirkung vom [[1. Jänner]] [[1936]] in die Großgemeinde Tamsweg [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt.
  
2007 wurde Dornröschen auf der schönen "Hoadn" gedreht.
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Haiden wird durch den Weg zum Ofnerbauern in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. In der Nähe des Gratzenbauern, des Kämpferbauern und des Haiderbauern sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Durch Haiden führt die [[Prebersee Landesstraße]] (L262), sie ist die Verbindung zwischen [[Lungau]] und [[Steiermark]].
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2007 wurde "Dornröschen" auf der schönen "Hoadn" gedreht.
  
 
[[Kategorie:Tamsweg]]
 
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[[Kategorie:Ort (Lungau)]]
 
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Version vom 10. November 2016, 22:52 Uhr

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Haiden (auf Lungauerisch: Hoadn) ist ein Ortsteil nordöstlich des Marktgemeindezentrums von Tamsweg.

Allgemeines

Die Ortschaft Haiden umfasst 46 Wohnhäuser( 23 Bauernhäuser) und ca. 300 Einwohner. Der Tamsweger Hausberg Preber gehört ebenfalls zu Haiden.

Geschichte

Erstmals schien der Name Haiden im Jahre 1314 auf. Meist geschah dies in Büchern, die vom Raum Tamsweg oder vom Preber erzählen - wie etwa von den Wasserquellen beim vlg. Kämpfer oder den Viehweiden am Preber.

Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften Refling und Traning und einige Höfe von Atzmansdorf.

Im 17. und 18. Jahrhundert spielten bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle.

Besonders oft wird der Name Haiden in Bezug auf das Preberschießen genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung.

Auch bei der Benutzung des Preberweges mussten von der Gemeinde klare Regeln aufgestellt werden. Weit über die Grenzen von Haiden hinaus war der Einleger „Fötschl Flori“ bekannt. Der letzte Bürgermeister von Haiden war Simon Gappmaier (Kämpferbauer).

Im Jahre 1935 wurde die Gemeinde Haiden, Sauerfeld, Lasaberg, Wölting und Mörtelsdorf durch Gesetz[1] mit Wirkung vom 1. Jänner 1936 in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt.

Haiden wird durch den Weg zum Ofnerbauern in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. In der Nähe des Gratzenbauern, des Kämpferbauern und des Haiderbauern sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Durch Haiden führt die Prebersee Landesstraße (L262), sie ist die Verbindung zwischen Lungau und Steiermark.

2007 wurde "Dornröschen" auf der schönen "Hoadn" gedreht.