Friedhöfe: Unterschied zwischen den Versionen

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In den frühen Anfängen des Christentums befanden sich Friedhöfe  außerhalb der Stadtmauern. Dies ging noch auf den heidnischen Glauben  zurück, dass Tote nur außerhalb der Stadtmauern begraben werden  durften<ref>frühe Beispiele sind u. a. die Totenstädte der  Etrusker in Mittelitalien</ref>. Die Katakomben außerhalb der  Stadt Rom waren den Römern wohl bekannt. Da aber Friedhöfe - und das  waren die Katakomben - als heilig galten, wurden die Christen, solange  sie sich in diesen aufhielten, nicht verfolgt. Auch die so genannten  [[Katakomben]] im Bereich des [[Petersfriedhof]s dürften den Römern  bekannt gewesen sein. Wobei in diesem Fall noch eine Besonderheit zu  erwähnen ist. Ursprünglich waren die Salzburger Katakomben tatsächlich  ausschließlich im [[Mönchsberg]]. Ein Felssturz legte dann Teile frei  und daher können wir heute Felsöffnungen (Fenster) erkennen.
 
In den frühen Anfängen des Christentums befanden sich Friedhöfe  außerhalb der Stadtmauern. Dies ging noch auf den heidnischen Glauben  zurück, dass Tote nur außerhalb der Stadtmauern begraben werden  durften<ref>frühe Beispiele sind u. a. die Totenstädte der  Etrusker in Mittelitalien</ref>. Die Katakomben außerhalb der  Stadt Rom waren den Römern wohl bekannt. Da aber Friedhöfe - und das  waren die Katakomben - als heilig galten, wurden die Christen, solange  sie sich in diesen aufhielten, nicht verfolgt. Auch die so genannten  [[Katakomben]] im Bereich des [[Petersfriedhof]s dürften den Römern  bekannt gewesen sein. Wobei in diesem Fall noch eine Besonderheit zu  erwähnen ist. Ursprünglich waren die Salzburger Katakomben tatsächlich  ausschließlich im [[Mönchsberg]]. Ein Felssturz legte dann Teile frei  und daher können wir heute Felsöffnungen (Fenster) erkennen.
 
Die Errichtung von Friedhöfen außerhalb von Ortskernen ist auch heute noch in allen Teilen Salzburgs (und darüber hinaus) erkennbar.  
 
Die Errichtung von Friedhöfen außerhalb von Ortskernen ist auch heute noch in allen Teilen Salzburgs (und darüber hinaus) erkennbar.  
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In der [[Stadt Salzburg]] gibt es fünf städtische Friedhöfe.
  
 
==Weitere besondere Totengedenkstätten==
 
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Version vom 29. Oktober 2012, 10:16 Uhr

Das Bundesland Salzburg hat eine Reihe interessanter Friedhöfe zu bieten.

Allgemeines

Ausdehnungen von Gemeinden und Städten, exponierte Lagen und andere Faktoren (der Größenwahn von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau) haben dazu beigetragen, dass einige Friedhöfe mit Besonderheiten im Land Salzburg entstanden sind.

Geschichtliche Entwicklung

In den frühen Anfängen des Christentums befanden sich Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern. Dies ging noch auf den heidnischen Glauben zurück, dass Tote nur außerhalb der Stadtmauern begraben werden durften[1]. Die Katakomben außerhalb der Stadt Rom waren den Römern wohl bekannt. Da aber Friedhöfe - und das waren die Katakomben - als heilig galten, wurden die Christen, solange sie sich in diesen aufhielten, nicht verfolgt. Auch die so genannten Katakomben im Bereich des [[Petersfriedhof]s dürften den Römern bekannt gewesen sein. Wobei in diesem Fall noch eine Besonderheit zu erwähnen ist. Ursprünglich waren die Salzburger Katakomben tatsächlich ausschließlich im Mönchsberg. Ein Felssturz legte dann Teile frei und daher können wir heute Felsöffnungen (Fenster) erkennen. Die Errichtung von Friedhöfen außerhalb von Ortskernen ist auch heute noch in allen Teilen Salzburgs (und darüber hinaus) erkennbar.

Die besonderen Friedhöfe

Friedhöfe in der Stadt Salzburg

Hauptartikel: Friedhöfe in der Stadt Salzburg

In der Stadt Salzburg gibt es fünf städtische Friedhöfe.

Weitere besondere Totengedenkstätten

Kurioses

Siehe auch

Quellen

Fußnoten

  1. frühe Beispiele sind u. a. die Totenstädte der Etrusker in Mittelitalien