Kollegiatstift Maria Himmelfahrt: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1618]] wurde Laufen Sitz eines Landdekanats und [[1627]] zur Intensivierung der Seelsorge im Sinne des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] durch [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] zu einem Kollegiatstift erhoben. Es erfolgte keine offizielle Aufhebung im Zuge der [[Säkularisation]], aber ab [[1809]] wurden die Kanonikate nicht mehr besetzt. Schon [[1796]] war der Kirchenschatz von den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verschleppt worden. [[1806]] diente der Dechantshof als Lazarett. Die schon vorher bestehende [[ Pfarr- und Stiftskirche Zu Unserer Lieben Frau zu Laufen (Mariae Himmelfahrt)]] wurde zur Benutzung durch die Stiftsherren in [[barock]]em Stil umgestaltet, später wurde ein Chor für die Stiftsherren von dem für die Bürger zugänglichen Teil abgetrennt. | [[1618]] wurde Laufen Sitz eines Landdekanats und [[1627]] zur Intensivierung der Seelsorge im Sinne des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] durch [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] zu einem Kollegiatstift erhoben. Es erfolgte keine offizielle Aufhebung im Zuge der [[Säkularisation]], aber ab [[1809]] wurden die Kanonikate nicht mehr besetzt. Schon [[1796]] war der Kirchenschatz von den [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] verschleppt worden. [[1806]] diente der Dechantshof als Lazarett. Die schon vorher bestehende [[Pfarr- und Stiftskirche Zu Unserer Lieben Frau zu Laufen (Mariae Himmelfahrt)]] wurde zur Benutzung durch die Stiftsherren in [[barock]]em Stil umgestaltet, später wurde ein Chor für die Stiftsherren von dem für die Bürger zugänglichen Teil abgetrennt. | ||
Das Stift bestand aus einem Stiftsdekan, dem in der Regel drei Kuratkanoniker und drei Inkuratkanoniker unterstanden, die zum täglichen gemeinsamen Chorgebet verpflichtet waren und in einem eigenen Priesterhaus wohnten. [[Johannes Julius von Moll]] war von [[1701]] bis [[1711]] Stiftsdechant. | Das Stift bestand aus einem Stiftsdekan, dem in der Regel drei Kuratkanoniker und drei Inkuratkanoniker unterstanden, die zum täglichen gemeinsamen Chorgebet verpflichtet waren und in einem eigenen Priesterhaus wohnten. [[Johannes Julius von Moll]] war von [[1701]] bis [[1711]] Stiftsdechant. | ||