Pfarrkirche zum hl. Paulus: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Pfarrkirche Lessach Lungau Innenansicht 20250921 1 (38).jpg|thumb|Innenansicht der Pfarrkirche.]]
Die '''Pfarrkirche zum hl. Paulus''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Lessach]] der [[Lungau]]er Gemeinde [[Lessach]]. Ihre Besonderheit ist der [[Friedhof Lessach|Friedhof]].
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Die '''Pfarrkirche zum hl. Paulus''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Lessach]] der [[Lungau]]er Gemeinde [[Lessach]]. Die Kirche zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Lessach|denkmalgeschützten Objekten]] in Lessach. Ihre Besonderheit ist der [[Friedhof Lessach|Friedhof]].
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Am Fest "Pauli Bekehrung", am [[25. Jänner]], ist das [[Patrozinium]], das Namenstagsfest der Kirche.
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Das Entstehungsdatum der Kirche ist unbekannt. Nach einem Brand wurde [[1857]] der heutige Bau im neugotischen Stil errichtet. Die drei neugotischen Altäre sind von [[Vinzenz Pezzei]], die Statuen aus der [[Josef Bachlechner|Bachlechnerschule]], Tafelbilder von [[Josef Gold]]. Die Besonderheit des Friedhofs sind die hölzernen Grabeinfassungen (Sarchen). Ebenso wurde per Verordnung erlassen, dass nur guß- oder schmiedeeiserne Kreuze erlaubt sind.
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Das Entstehungsdatum der Kirche ist unbekannt. Vom ersten Kirchenbau könnte der Turm bis unterhalb der Glockenstube sein. Die Glockenstube wurde um [[1500]] im [[gotik|gotischen]] Stil neu gebuat. Der Altarraum der gotischen Kirche hat die Zeiten überdauert und steht noch heute. Die Fresken, mit denen die Kirche geschmückt war, sind allerdings spätestens beim [[Brände (Geschichte)|Brand]] von 1857 zerstört worden. Die Kirche wurden dann wegen der Bevölkerungszahl oder einer größeren Bedeutung des sonntäglichen Kirchgangs zu klein. Da jedoch Neubau zu teuer für das arme Tal gekommen wäre, wurde [[1762]] das Kirchenschiff zwischen Altarraum und Turm abgerissen und vergrößert wieder aufgebaut. [[1857]] und 1908 richteten verheerende Brände großen Schaden an. Mit viel Einsatz bauten die Lessacher ihre Kirche immer wieder auf. Ihre heutige Form erhielt die Kirche nach dem letzten Brand. Nur wenige barocke Kunstwerke (ein paar Engel, das Dreifaltigkeits-Relief, das Kreuz und die Pietà im Andachtsraum oder "Turmkammerl") konnten damals gerettet werden. Aber fast die gesamte Einrichtung, Altäre, Statuen, Bänke, Orgel, liturgische Geräte und Gewänder mussten neu angeschafft werden.  
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Das Bild der Marienkrönung am Triumphbogen entstand nach dem [[Zweiten Weltkrieg]].  
  
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Hundert Jahre nach dem Wiederaufbau der Kirche wurde im Zuge einer Innenrenovierung die Gestaltung des Raumes überarbeitet und der Altarraum neu ausgestattet.
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Die Besonderheit des Friedhofs sind die hölzernen Grabeinfassungen (Sarchen). Ebenso wurde per Verordnung erlassen, dass nur guß- oder schmiedeeiserne Kreuze erlaubt sind.
  
 
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* [https://www.outdooractive.com/de/kirche/lungau/lessach-pfarrkirche/9136129/ Outdoor.active.com]
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* [https://www.kirchen.net/pv-tamsweg/hauptnavigation/default-f3cfe6afe1/pfarrkirche-lessach www.kirchen.net] Die Pfarrkirche Lessach (Pauli Bekehrung)
  
 
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Version vom 8. Oktober 2025, 21:05 Uhr

Innenansicht der Pfarrkirche.

Die Pfarrkirche zum hl. Paulus ist die Pfarrkirche der Pfarre Lessach der Lungauer Gemeinde Lessach. Die Kirche zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in Lessach. Ihre Besonderheit ist der Friedhof.

Patrozinium

Am Fest "Pauli Bekehrung", am 25. Jänner, ist das Patrozinium, das Namenstagsfest der Kirche.

Außenansicht

Geschichte

Das Entstehungsdatum der Kirche ist unbekannt. Vom ersten Kirchenbau könnte der Turm bis unterhalb der Glockenstube sein. Die Glockenstube wurde um 1500 im gotischen Stil neu gebuat. Der Altarraum der gotischen Kirche hat die Zeiten überdauert und steht noch heute. Die Fresken, mit denen die Kirche geschmückt war, sind allerdings spätestens beim Brand von 1857 zerstört worden. Die Kirche wurden dann wegen der Bevölkerungszahl oder einer größeren Bedeutung des sonntäglichen Kirchgangs zu klein. Da jedoch Neubau zu teuer für das arme Tal gekommen wäre, wurde 1762 das Kirchenschiff zwischen Altarraum und Turm abgerissen und vergrößert wieder aufgebaut. 1857 und 1908 richteten verheerende Brände großen Schaden an. Mit viel Einsatz bauten die Lessacher ihre Kirche immer wieder auf. Ihre heutige Form erhielt die Kirche nach dem letzten Brand. Nur wenige barocke Kunstwerke (ein paar Engel, das Dreifaltigkeits-Relief, das Kreuz und die Pietà im Andachtsraum oder "Turmkammerl") konnten damals gerettet werden. Aber fast die gesamte Einrichtung, Altäre, Statuen, Bänke, Orgel, liturgische Geräte und Gewänder mussten neu angeschafft werden.

Die drei neugotischen Altäre sind von Vinzenz Pezzei, die Statuen aus der Josef Bachlechner-Schule]], Tafelbilder von Josef Gold.

Das Bild der Marienkrönung am Triumphbogen entstand nach dem Zweiten Weltkrieg.

Hundert Jahre nach dem Wiederaufbau der Kirche wurde im Zuge einer Innenrenovierung die Gestaltung des Raumes überarbeitet und der Altarraum neu ausgestattet.

Die Besonderheit des Friedhofs sind die hölzernen Grabeinfassungen (Sarchen). Ebenso wurde per Verordnung erlassen, dass nur guß- oder schmiedeeiserne Kreuze erlaubt sind.

Bilder

 Pfarrkirche zum hl. Paulus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quelle