Phyllonorycter froelichiella: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Phyllonorycter froelichiella''' (''Lithocolletis froelichiella'' Zeller, 1839) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).
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'''Phyllonorycter froelichiella''' (''Lithocolletis froelichiella'' Zeller, 1839: 218) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Gracillariidae]] (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).
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Die Minen an Erlen, meist an ''[[Alnus glutinosa]]'' sind sehr groß (über 30 mm lang) und erstrecken sich von der Mittelrippe weg zwischen zwei Blattadern, wobei sie oft auch den Blattrand erreichen. Falter, bei denen die Nahrungspflanze aber nicht bekannt ist, sind nur durch Genitaluntersuchung von ähnlichen ''Phyllonorycter''-Arten, besonders ''[[Phyllonorycter klemannella]]'', sicher zu unterscheiden.
  
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==

Version vom 4. August 2025, 12:12 Uhr

Männchen: Salzburg, Stadt Salzburg, Salzachseen, 1972.04.15

Phyllonorycter froelichiella (Lithocolletis froelichiella Zeller, 1839: 218) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Gracillariidae (Miniermotten oder Blatt-Tütenmotten).

Diagnose

Die Minen an Erlen, meist an Alnus glutinosa sind sehr groß (über 30 mm lang) und erstrecken sich von der Mittelrippe weg zwischen zwei Blattadern, wobei sie oft auch den Blattrand erreichen. Falter, bei denen die Nahrungspflanze aber nicht bekannt ist, sind nur durch Genitaluntersuchung von ähnlichen Phyllonorycter-Arten, besonders Phyllonorycter klemannella, sicher zu unterscheiden.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

Von P. froelichiella sind aus Salzburg Nachweise aus den Zonen Ia (Stadt Salzburg, Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) und II (Nördliche Kalkalpen) bekannt. Insgesamt gibt es aber nur sehr wenige Funde aus dem Land und die dokumentierte Höhenverbreitung ist mit rund 400 bis 560 m ü. A. sehr gering. Die wenigen Angaben zum Lebensraum stammen von Waldrändern und Gehölzstreifen an Bächen. Die Art tritt in Salzburg in zwei Generationen pro Jahr auf. Dabei fliegen die Falter im April, Mai und im Juli, Raupenfunde datieren aus dem September (Kurz & Kurz 2021).

Biologie und Gefährdung

Die Raupen leben in Minen auf der Blattunterseite von Erlen-Arten, wobei aus Salzburg bisher nur die Grauerle (Alnus incana) belegt ist. Hier treten die Tiere in Konkurrenz durch Ressourcennutzung zu Phyllonorycter strigulatella oder Bucculatrix cidarella (Kurz & Kurz 2021). Über die Biologie der Imagines ist aus dem Land nichts bekannt. Ebenso kann zur Zeit keine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg erfolgen, da hierfür keine ausreichenden Daten zu Lebensraum und Biologie der Art vorliegen.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Phyllonorycter froelichiella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen