Eiskögele: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Eiskögele 1933.jpg|thumb|Das Eiskögele (links unterhalb der Bildmitte).]]
Das '''Eiskögele ''' ist ein 3 426 [[m ü. A.]] hoher Berg in der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohen Tauern]] genau am Dreiländereck Salzburg - [[Kärnten]] - [[Osttirol]].
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Das '''Eiskögele ''' ist ein 3 426 [[m ü. A.]] hoher Berg im [[Glocknerkamm]] in der [[Großglockner Gipfelregion]] der [[Hohen Tauern]] genau am Dreiländereck Salzburg - [[Kärnten]] - [[Osttirol]].
  
 
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Nach [[AMap]] und [[SAGIS]] befindet sich der Gipfel am südlichsten Punkt der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Uttendorf]]. An den nordwestlichen Abhängen liegt am oberen, südlichen Ende des [[Ödenwinkel]]s das [[Ödenwinkelkees]], nach Süden erstreckt sich das Laperwitzkees und nach Osten der [[Pasterzenboden]]. Die Eiskögele-Nordwand hat eine Höhe von etwa 800 m. Die Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand gelang Karl Wien und [[Wilhelm Welzenbach|Willo Welzenbach]] am [[2. September]] [[1926]].
An den nordwestlichen Abhängen liegt am oberen, südlichen Ende des [[Ödenwinkel]]s das [[Ödenwinkelkees]], nach Süden erstreckt sich das [[Laperwitzkees]] und nach Osten der [[Pasterzenboden]].  
 
  
Die Eiskögele-Nordwand hat eine Höhe von etwa 800 m. Die Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand gelang Karl Wien und [[Wilhelm Welzenbach|Willo Welzenbach]] am [[2. September]] [[1926]].
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Das Eiskögele, ein ziemlich unbedeutender Berg Nordwestende des Glocknerkamm, weist nach Norden zu, in den [[Ödenwinkel]], einen furchtbaren Felsabsturz auf, der im September [[1926]] von [[Wilhelm Welzenbach]] und Karl Wien erstmals durchstiegen wurde. Diese Bergtour war in den [[1930er]]-Jahren vielleicht die schwierigste, jedenfalls aber die weitaus gefährlichste in der Glocknergruppe. Fürchterliche Stein­schläge bestrichen nahezu ohne Unterbrechung die düstere Steilwand und vom Nordostgrat rauschten mit kurzen Unterbrechungen Schnee[[lawine]]n wasserfallartig unmittelbar über die Anstiegslinie.
  
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19340727&query=%22Eisk%c3%b6gele+Nordwand%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], Innsbrucker Nachrichten, Ausgabe vom 27. Juli 1934, Seite 5  
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=gbf&datum=19360058&query=(text:Eisk%c3%b6gele)&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "Der Gebirgsfreund", Ausgabe vom 14. August 1936, Seite 1
 
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Version vom 14. März 2025, 13:03 Uhr

Das Eiskögele (links unterhalb der Bildmitte).

Das Eiskögele ist ein 3 426 m ü. A. hoher Berg im Glocknerkamm in der Großglockner Gipfelregion der Hohen Tauern genau am Dreiländereck Salzburg - Kärnten - Osttirol.

Geografie

Nach AMap und SAGIS befindet sich der Gipfel am südlichsten Punkt der Pinzgauer Gemeinde Uttendorf. An den nordwestlichen Abhängen liegt am oberen, südlichen Ende des Ödenwinkels das Ödenwinkelkees, nach Süden erstreckt sich das Laperwitzkees und nach Osten der Pasterzenboden. Die Eiskögele-Nordwand hat eine Höhe von etwa 800 m. Die Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand gelang Karl Wien und Willo Welzenbach am 2. September 1926.

Alpinismus

Die Route der Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand 1926.

Das Eiskögele, ein ziemlich unbedeutender Berg Nordwestende des Glocknerkamm, weist nach Norden zu, in den Ödenwinkel, einen furchtbaren Felsabsturz auf, der im September 1926 von Wilhelm Welzenbach und Karl Wien erstmals durchstiegen wurde. Diese Bergtour war in den 1930er-Jahren vielleicht die schwierigste, jedenfalls aber die weitaus gefährlichste in der Glocknergruppe. Fürchterliche Stein­schläge bestrichen nahezu ohne Unterbrechung die düstere Steilwand und vom Nordostgrat rauschten mit kurzen Unterbrechungen Schneelawinen wasserfallartig unmittelbar über die Anstiegslinie.

Bilder

 Eiskögele – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

  • Lage auf AMap (korrigierter neuer Link, Datenstand 6. November 2022)

Quellen