Roeslerstammia erxlebella: Unterschied zwischen den Versionen

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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''R. erxlebella'' wurde bisher erst wenige Male aus Salzburg gemeldet, wobei alle Funde aus dem Bereich der [[Stadt Salzburg]] stammen (aus [[Aigen]], vom [[Mönchsberg]] und vom [[Rainberg]], sowie aus [[Kasern]]; Zonen I und Ia nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011, siehe auch [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Die beiden ersten Angaben durch [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) liegen allerdings schon mehr als 100 Jahre zurück, und auch der bisher letzte Fund von [[Friedrich Mairhuber|Mairhuber]] vom Rainberg datiert vom 20.8.1971. Entsprechend den Fundorten ist auch die Höhenverbreitung nur von 435-475 m dokumentiert. Lebensraum der Art sind vermutlich trockenwarme und sonnige Ränder von Laubmischwäldern, doch liegen hierzu keine belegten Angaben vor. Die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] fliegen im Mai, sowie im Juli und August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012).
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''R. erxlebella'' wurde bisher erst wenige Male aus Salzburg gemeldet, wobei alle Funde aus dem Bereich der [[Stadt Salzburg]] stammen (aus [[Aigen]], vom [[Mönchsberg]] und vom [[Rainberg]], sowie aus [[Kasern]]; Zone Ia nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2024, siehe auch [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Die beiden ersten Angaben durch [[Karl Mitterberger|Mitterberger]] (1909) liegen allerdings schon mehr als 100 Jahre zurück, und auch der bisher letzte Fund von [[Friedrich Mairhuber|Mairhuber]] aus Kasern datiert vom 15.05.1972. Entsprechend den Fundorten ist auch die Höhenverbreitung nur von 435 bis 475 m dokumentiert. Lebensraum der Art sind vermutlich trockenwarme und sonnige Ränder von Laubmischwäldern, doch liegen hierzu keine belegten Angaben vor. Die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] fliegen im Mai, sowie im Juli und August ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012).
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Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Nord- und Osttirol. Klimesch (1991) gib ''R. erxlebella'' aus allen drei Landesteilen von Oberösterreich an. Auch in Bayern wurde die Art rezent in allen vier Naturräumen festgestellt (Haslberger & Segerer 2016).
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Die Raupen minieren jung in den Blättern von Linden-Arten (''Tilia'' sp.), wo sie charakteristische Gangminen erzeugen. Später leben sie frei an den Blättern. Eine Beurteilung der Bestands- und damit Gefährdungssituation in Salzburg ist auf Basis der wenigen Daten nicht möglich. Außerdem wurde ''R. erxlebella'' bisher nicht gezielt gesucht und ist damit möglicherweise der faunistischen Erfassung an anderen Fundorten entgangen.
 
Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Die Raupen minieren jung in den Blättern von Linden-Arten (''Tilia'' sp.), wo sie charakteristische Gangminen erzeugen. Später leben sie frei an den Blättern. Eine Beurteilung der Bestands- und damit Gefährdungssituation in Salzburg ist auf Basis der wenigen Daten nicht möglich. Außerdem wurde ''R. erxlebella'' bisher nicht gezielt gesucht und ist damit möglicherweise der faunistischen Erfassung an anderen Fundorten entgangen.

Version vom 20. Februar 2025, 10:14 Uhr

Roeslerstammia erxlebella

Roeslerstammia erxlebella (Alucita erxlebella Fabricius, 1787: 256) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Roeslerstammiidae.

Diagnose

Gegenüber anderen einfarbig bronzeglänzenden Arten unterscheidet sich R. erxlebella am einfachsten durch die relativ langen, im 3. Viertel weiß beschuppten Fühler. Ggegenüber Roeslerstammia pronubella sind die Labialpalpen überwiegend gelb, höchstens das Endglied außen etwas bräunlich (bei R. pronubella außen überwiegend erzbraun). Außerdem sind bei R. pronubella in der ersten Generation die Hfl. innen meist mehr oder weniger gelblich aufgehellt (bei R. erxlebella immmer bis zur Basis braun). Die Raupen unterscheiden sich durch ihre Nahrungspflanzen: -Raupen leben an Linden (Tilia sp., jene von R. pronubella an Carpinus betulus.

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

R. erxlebella wurde bisher erst wenige Male aus Salzburg gemeldet, wobei alle Funde aus dem Bereich der Stadt Salzburg stammen (aus Aigen, vom Mönchsberg und vom Rainberg, sowie aus Kasern; Zone Ia nach Embacher et al. 2024, siehe auch Kurz & Kurz 2025). Die beiden ersten Angaben durch Mitterberger (1909) liegen allerdings schon mehr als 100 Jahre zurück, und auch der bisher letzte Fund von Mairhuber aus Kasern datiert vom 15.05.1972. Entsprechend den Fundorten ist auch die Höhenverbreitung nur von 435 bis 475 m dokumentiert. Lebensraum der Art sind vermutlich trockenwarme und sonnige Ränder von Laubmischwäldern, doch liegen hierzu keine belegten Angaben vor. Die Imagines fliegen im Mai, sowie im Juli und August (Kurz & Kurz 2012).

Nachbarfaunen

Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme von Nord- und Osttirol. Klimesch (1991) gib R. erxlebella aus allen drei Landesteilen von Oberösterreich an. Auch in Bayern wurde die Art rezent in allen vier Naturräumen festgestellt (Haslberger & Segerer 2016).

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Die Raupen minieren jung in den Blättern von Linden-Arten (Tilia sp.), wo sie charakteristische Gangminen erzeugen. Später leben sie frei an den Blättern. Eine Beurteilung der Bestands- und damit Gefährdungssituation in Salzburg ist auf Basis der wenigen Daten nicht möglich. Außerdem wurde R. erxlebella bisher nicht gezielt gesucht und ist damit möglicherweise der faunistischen Erfassung an anderen Fundorten entgangen.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen