Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur: Unterschied zwischen den Versionen
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2007 wurden die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem [[Salzburger Volkskulturpreis]] ausgezeichnet. | 2007 wurden die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem [[Salzburger Volkskulturpreis]] ausgezeichnet. | ||
Version vom 19. Januar 2012, 01:56 Uhr
Der Arbeitskreis Regionale Sprache und Literatur ist eine Plattform zur Förderung und Unterstützung des Mundartschaffens und der Mundartliteratur in Salzburg. Er ist beim Salzburger Bildungswerk angesiedelt.
Gründung
Der Arbeitskreis „Regionale Sprache und Literatur“ wurde 1972 auf Anregung der Mundartautoren August Rettenbacher, Max Faistauer und Erwin Rutzinger beim Salzburger Bildungswerk gegründet. Sein erster Leiter war Hofrat, Landesschulinspektor für Pflichtschulen August Stockklausner († 1992). Ihm folgten Hofrat, Landesschulinspektor für Berufsschulen Josef Stöger und Hofrat, Prof. Dr. Walter Sulzberger († 2005). Von 1966 bis 2011 leitete Max Faistauer den Arbeitskreis, dem derzeit mehr als 40 Salzburger Mundartautorinnen und –autoren angehören. Mit 1. Jänner 2012 hat Hofrat, Landesschulinspektor für Pflichtschulen i.R. Dr. Jelle Kahlhammer die Leitung des Arbeitskreises übernommen.
Henndorfer Einkehr
Bereits 1973 wurde die „Henndorfer Einkehr“ von Mitgliedern des Arbeitskreises als Begegnungs- und Fortbildungsstätte für Mundartschaffende ins Leben gerufen. Sie bietet in einem dreijährigen Rhythmus den Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zur allgemeinen und persönlichen Standortbestimmung. Dies geschieht durch Lesungen, Vorträge und Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Mundart und Mundartliteratur.
Niedernsiller Stund
Die „Niedersiller Stund“ wurde 1988 von Prof. August Rettenbacher und seiner Frau Barbara Rettenbacher ins Leben gerufen. Jeweils im September findet ein Leseabend mit Salzburger Mundartautorinnen und – autoren im sogenannten „Samerstall“ in Niedernsill statt.
Ziele und Aufgaben
Die wichtigsten Anliegen des Arbeitskreises sind:
- vertiefte Einsicht und besseres Verständnis der Sprache in ihrer kulturellen und sozialen Funktion zu fördern,
- die Qualität des mündlichen und schriftlich sprachlichen Ausdrucks in der konkreten Lebenswirklichkeit wie auch in der Auseinandersetzung mit politisch-sozialen, wirtschaftlichen und geistig-kulturellen Fragen der Gegenwart zu verbessern.
Zielgruppen
- Salzburger Mundartschaffende
- Personen, Schulen, Vereine und Institutionen, die Interesse an der Dialektliteratur haben
Angebote
- - Betreuung von Mundartautorinnen- und -autoren durch Schreibwerkstätten, gemeinsame kritische Werkbetrachtungen, Gestaltung von Fortbildungsseminaren und Schulungen.
- - Pflege überregionaler Kontakte mit Institutionen und Vereinigungen, die sich mit Mundartliteratur beschäftigen.
- - Unterstützung und Betreuung von Schreibwerkstätten an Schulen
- - Rezensionen
- - Gestaltung von Leseabenden
Ausschussmitglieder des Arbeitskreises
Stand 2012:
- Dr.Jelle Kahlhammer (Arbeitskreisleiter), Max Faistauer, Mag. Peter Haudum, Hildemar Holl
- Dr. Silvia Bengesser, Dr. Lucia Luidold, Ass. Prof. Mag. Dr. Peter Mauser, Gerlinde Allmayer
- Univ. Prof. Dr. Ingo Reiffenstein, Erika Rettenbacher, Prof. Erwin Rutzinger, Dr. Hannes Scheutz, Manfred Baumann, Dr. Andreas Weiss
2007 wurden die Mitglieder des Arbeitskreises mit dem Salzburger Volkskulturpreis ausgezeichnet.
Veröffentlichungen
- Salzburger Dialektmosaik. Mundartdichtung in Stadt und Land. Redaktion: Max Faistauer, Peter Haudum, Erwin Rutzinger, Max Stitz, Hermine Weichselbaumer-Zach(†). Hrsg. Salzburger Bildungswerk. Rupertus Verlag,Schwarzach im Pongau, 2002
