Anton Breitner: Unterschied zwischen den Versionen
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Anton Breitner kam mit seiner Mutter Anna-Rosa Breitner als junger [[Sommerfrische in Mattsee|Sommergast]] nach Mattsee. Durch seinen Vater, Anton Dreher, der ihn als vermögendster Brauereibesitzer der [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] finanziell versorgte, widmete er sich nach seiner Ansiedlung und dem Bau der Villa am [[Wartstein]] der Schriftstellerei und Archäologie. | Anton Breitner kam mit seiner Mutter Anna-Rosa Breitner als junger [[Sommerfrische in Mattsee|Sommergast]] nach Mattsee. Durch seinen Vater, Anton Dreher, der ihn als vermögendster Brauereibesitzer der [[Habsburgermonarchie|Monarchie]] finanziell versorgte, widmete er sich nach seiner Ansiedlung und dem Bau der Villa am [[Wartstein]] der Schriftstellerei und Archäologie. | ||
Als glühender Vertreter des damaligen Bestsellerautors [[Joseph Victor von Scheffel|Victor von Scheffel]] richtete er diesem im Turm seiner Villa ein eigenes Museum ein und gründete somit die erste umfangreiche Sammlung außerhalb der [[Landeshauptstadt Salzburg]]. Von eigenen Schriften sind "Diemut", "Vindobonas rose", "Das literarische Scherbengericht" und "Der Mönch von Mattsee" die bekanntesten. | Als glühender Vertreter des damaligen Bestsellerautors [[Joseph Victor von Scheffel|Victor von Scheffel]] richtete er diesem im Turm seiner Villa ein eigenes Museum ein und gründete somit die erste umfangreiche Sammlung außerhalb der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]]. Von eigenen Schriften sind "Diemut", "Vindobonas rose", "Das literarische Scherbengericht" und "Der Mönch von Mattsee" die bekanntesten. | ||
Als Archäologe erwarb er sich vor allem durch die um [[1885]] durchgeführten Ausgrabungen in [[Obernberg (Mattsee)|Obernberg]], Schalkham und Mölkham überregionale Verdienste. Dabei gelang es ihm, [[Römer|römische]] Ansiedlungen im Bereich des Gemeindegebietes ausfindig zu machen und so einen wesentlichen Teil zur Lokalgeschichte beizutragen. Eine Beschreibung dieser Ausgrabungen ist in der von ihm herausgegebenen Schrift ''Juvavie rudera" nachzulesen. | Als Archäologe erwarb er sich vor allem durch die um [[1885]] durchgeführten Ausgrabungen in [[Obernberg (Mattsee)|Obernberg]], Schalkham und Mölkham überregionale Verdienste. Dabei gelang es ihm, [[Römer|römische]] Ansiedlungen im Bereich des Gemeindegebietes ausfindig zu machen und so einen wesentlichen Teil zur Lokalgeschichte beizutragen. Eine Beschreibung dieser Ausgrabungen ist in der von ihm herausgegebenen Schrift ''Juvavie rudera" nachzulesen. | ||