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[[Datei:Schönfeldspitze Seifert Februar 2019 01.jpg|thumb|Da fliegt der [[Wolfgang Seifert]] gerade von [[Saalfelden am Steinernen Meer]] kommend ziemlich genau nach Norden über das [[Steinerne Meer]] - Bildmitte die Schönfeldspitze, der höchste Gipfel des Steinernen Meeres, rechts hinten das [[Hagengebirge]] und links die Spitzen gehören zum [[Watzmann]]. Geradeaus im Hintergrund ist der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der [[Stadt Salzburg]] zu sehen.]] | [[Datei:Schönfeldspitze Seifert Februar 2019 01.jpg|thumb|Da fliegt der [[Wolfgang Seifert]] gerade von [[Saalfelden am Steinernen Meer]] kommend ziemlich genau nach Norden über das [[Steinerne Meer]] - Bildmitte die Schönfeldspitze, der höchste Gipfel des Steinernen Meeres, rechts hinten das [[Hagengebirge]] und links die Spitzen gehören zum [[Watzmann]]. Geradeaus im Hintergrund ist der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] in der [[Stadt Salzburg]] zu sehen.]] | ||
| − | Die '''Schönfeldspitze''' ist mit 2 653 [[m ü. A.]] der höchste Gipfel des [[Steinernes Meer|Steinernen Meers]] in den [[Salzburger Kalkalpen]] im Gemeindegebiet von [[Maria Alm am Steinernen Meer]] im [[Pinzgau]]. | + | Die '''Schönfeldspitze''' ist mit 2 653 [[m ü. A.]] der höchste Gipfel des [[Steinernes Meer|Steinernen Meers]] in den [[Salzburger Kalkalpen]] im nördlichen Gemeindegebiet von [[Maria Alm am Steinernen Meer]] im [[Pinzgau]]. |
== Geografie == | == Geografie == | ||
| − | + | Die Schönfeldspitze befindet sich am südlichen Rand des Steinernen Meeres. Da die sie sehr markant aus dem Steinernen Meer herausragt, kann man sie bei klarem Wetter sowohl von der [[Stadt Salzburg]] aus sehen (Distanz ca. 35 km) als auch aus Teilen des [[Flachgau]]s (~ 50–60 km). | |
| − | + | Von Maria Alm aus erreicht man den Gipfel über das [[Riemannhaus]] (2 177 m ü. A.) von Westen her. Von der Ortsmitte (802 m ü. A.) steigt der Weg mäßig bis zur Bilgeri-Rast auf etwa 1 400 m ü. A. Von dort geht es jedoch steil über einen alpinen Steig zum Riemannhaus hinauf. | |
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| + | Über die Buchauer Scharte (2 269 m ü. A.) gelangt man von Osten auf den Gipfel. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Erstbesteigung erfolgte [[1830]] durch [[Peter Karl Thurwieser]]. Im September [[1947]] wurde die 500 m hohe Südwand der Schönfeldspitze in 7,5 Stunden erstmals von beiden Mitgliedern der Naturfreunde Saalfelden, Hans Viehauser und Hans Schied, durchstiegen.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19470916&query=%22Sch%c3%b6nfeldspitze%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 16. September 1947, Seite 6</ref> | Die Erstbesteigung erfolgte [[1830]] durch [[Peter Karl Thurwieser]]. Im September [[1947]] wurde die 500 m hohe Südwand der Schönfeldspitze in 7,5 Stunden erstmals von beiden Mitgliedern der Naturfreunde Saalfelden, Hans Viehauser und Hans Schied, durchstiegen.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbt&datum=19470916&query=%22Sch%c3%b6nfeldspitze%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], [[Salzburger Tagblatt]], Ausgabe vom 16. September 1947, Seite 6</ref> | ||
| − | Eine Holzpietà mit der Figur des toten Jesus als Querbalken bildet das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze. Es wurde vom [[Kaprun]]er Bildhauer [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]] geschaffen und von der Alpenvereinsjugend Saalfelden aufgestellt. Bei einem Unwetter am Dienstagabend, den [[28. Juli]] [[2020]] wurde das vom [[Gipfelkreuz Schönfeldspitze|Gipfelkreuz]] schwer beschädigt und musste erneuert werden. | + | Eine Holzpietà mit der Figur des toten Jesus als Querbalken bildet das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze. Es wurde vom [[Kaprun]]er Bildhauer [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]] geschaffen und von der Alpenvereinsjugend Saalfelden aufgestellt. Bei einem Unwetter am Dienstagabend, den [[28. Juli]] [[2020]], wurde das vom [[Gipfelkreuz Schönfeldspitze|Gipfelkreuz]] schwer beschädigt und musste erneuert werden. |
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| + | Am [[Mariä Aufnahme in den Himmel]], den [[15. August]] [[2023]], überraschte ein Hagelgewitter drei Wanderer aus Oberösterreich auf der Schönfeldspitze. Eine 29-Jährige rutschte bei Abstieg aus und stürzte 200 Meter in den Tod. Die Frau war mit zwei weiteren Wanderern aus dem Bezirk Vöcklabruck über das Riemannhaus auf die Schönfeldspitze unterwegs. Beim Abstieg gerieten die drei in ein Hagelgewitter, schildert die Polizei in einer Aussendung.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/maria-alm-wanderin-stuerzt-auf-schoenfeldspitze-200-meter-in-den-tod-143726221 16. August 2023]</ref> | ||
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Version vom 16. August 2023, 08:38 Uhr
Die Schönfeldspitze ist mit 2 653 m ü. A. der höchste Gipfel des Steinernen Meers in den Salzburger Kalkalpen im nördlichen Gemeindegebiet von Maria Alm am Steinernen Meer im Pinzgau.
Geografie
Die Schönfeldspitze befindet sich am südlichen Rand des Steinernen Meeres. Da die sie sehr markant aus dem Steinernen Meer herausragt, kann man sie bei klarem Wetter sowohl von der Stadt Salzburg aus sehen (Distanz ca. 35 km) als auch aus Teilen des Flachgaus (~ 50–60 km).
Von Maria Alm aus erreicht man den Gipfel über das Riemannhaus (2 177 m ü. A.) von Westen her. Von der Ortsmitte (802 m ü. A.) steigt der Weg mäßig bis zur Bilgeri-Rast auf etwa 1 400 m ü. A. Von dort geht es jedoch steil über einen alpinen Steig zum Riemannhaus hinauf.
Über die Buchauer Scharte (2 269 m ü. A.) gelangt man von Osten auf den Gipfel.
Geschichte
Die Erstbesteigung erfolgte 1830 durch Peter Karl Thurwieser. Im September 1947 wurde die 500 m hohe Südwand der Schönfeldspitze in 7,5 Stunden erstmals von beiden Mitgliedern der Naturfreunde Saalfelden, Hans Viehauser und Hans Schied, durchstiegen.[1]
Eine Holzpietà mit der Figur des toten Jesus als Querbalken bildet das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze. Es wurde vom Kapruner Bildhauer Anton Thuswaldner geschaffen und von der Alpenvereinsjugend Saalfelden aufgestellt. Bei einem Unwetter am Dienstagabend, den 28. Juli 2020, wurde das vom Gipfelkreuz schwer beschädigt und musste erneuert werden.
Am Mariä Aufnahme in den Himmel, den 15. August 2023, überraschte ein Hagelgewitter drei Wanderer aus Oberösterreich auf der Schönfeldspitze. Eine 29-Jährige rutschte bei Abstieg aus und stürzte 200 Meter in den Tod. Die Frau war mit zwei weiteren Wanderern aus dem Bezirk Vöcklabruck über das Riemannhaus auf die Schönfeldspitze unterwegs. Beim Abstieg gerieten die drei in ein Hagelgewitter, schildert die Polizei in einer Aussendung.[2]
Bildergalerie
Steinernes Meer mit Schönfeldspitze, eine Aufnahme von Gerald Lehner Ende Mai 2020.
Die Schönfeldspitze mit der Westwand im Abendlicht, eine Aufnahme von Gerald Lehner im Juli 2020.
Die Schönfeldspitze mit der Westwand im Abendlicht, eine Aufnahme von Gerald Lehner im Juli 2020.
Quellen
- www.bergfex.at
- Salzburger Geographisches Informationssystem (SAGIS), im Internet unter www.salzburg.gv.at/sagismobile... abrufbar.
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Schönfeldspitze"
Einzelnachweise
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Tagblatt, Ausgabe vom 16. September 1947, Seite 6
- ↑ SALZBURG24 vom 16. August 2023