Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Artikel [[touristische Entwicklung der Wallersee-Ostbucht]] informiert über die Entwicklung des [[Fremdenverkehr]]s.
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=== Aus der Entstehungszeit unter Bürgermeister Rosenlechner ===
=== Aus der Entstehungszeit unter Bürgermeister Rosenlechner (1959–1984)===
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==== Einzelnachweis ====
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Version vom 9. Dezember 2020, 16:34 Uhr

Wallersee-Ostbucht, Westansicht
Karte
Wallersee-Ostufer-Panorama

Wallersee-Ostbucht ist eine Ortschaft im Süden der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee.

Geografie

Diese Ortschaft befindet sich rund um das Nordufer des Wallersees und grenzt im Westen und Norden an die Ortschaft Maierhof, im Nordosten an die Ortschaften Thalham (Neumarkt am Wallersee) und Matzing, im Südosten an die Ortschaft Neufahrn und im Süden an die Nachbargemeinde Henndorf am Wallersee.

Verkehr

Von Matzing führt die Hauptzufahrt über die Uferstraße in die Ortschaft und zum See. Von Thalham führt ein Fußgänger- und Radweg, die Thalhamstraße vom Stadtzentrum kommend an den See, im Nordwesten erreicht man den See über die Maierhofstraße.

Am Nordwestufer des Wallersees führt die Uferpromenade zur Wiererstraße (nur Fußweg, Radfahren verboten), am Südostufer die Rupertistraße entlang.

Geschichte

Der Artikel touristische Entwicklung der Wallersee-Ostbucht informiert über die Entwicklung des Fremdenverkehrs.

Aus der Entstehungszeit unter Bürgermeister Rosenlechner (1959–1984)

Bereits 1964 sorgten Dammaufschüttungen durch die Marktgemeinde Neumarkt auf landeseigenen Grundstücken am Seeufer zu Rechtsunsicherheiten unter den privaten Pächtern und beim Fischereiverband.[1]

Aus der Entstehungszeit unter Bürgermeister Hans Rosenlechner (SPÖ) (aus einem Artikel der Salzburger Nachrichten vom 10. November 1971:

Unter der Überschrift "Neumarkter Bürgermeister ignorierte Behörde berichteten die SN, dass die Erdaufschüttungen in der Wallersee-Ostbucht ohne Genehmigung stattfanden und der Bürgermeister trotz Aufforderung keine Detailpläne vorlegte.

Als kleine Panne bezeichnete Rosenlechner sein Vorgehen, Erdaufschüttungen im Wallersee (insgesamt sollten es 16 000 Kubikmeter werden) anzuordnen, ohne die Genehmigung der Wasserrechts- und Naturschutzbehörde einzuholen. Er habe 1965 bei der Bezirkshauptmannschaft um wasserrechtliche Bewilligung angesucht und vermutet, die Sache wäre damit erledigt. Bürgermeister Rosenlechner bezeichnete es lediglich als Abkürzung des Verfahrens: Erdmaterial sei gerade zur Verfügung gestanden, daher habe er die Aufschüttungsmaßnahmen in der Ostbucht veranlasst.

Am 5. November 1971 veranlasste Bezirkshauptmann Dr. Hans Wiedenhofer die Einstellung der Aufschüttungsarbeiten. Dr. Conrad von der Naturschutzbehörde sagte, dass seine Behörde für die Errichtung eines Bootshafens - die Aufschüttungsarbeiten waren der Auftakt dazu - keine Genehmigung erteilt hätte. Es fehlten darüber hinaus noch geometergerechte Gestaltungspläne. Auch für die geplante Promenade müssen ja noch weitere Aufschüttungsmaßnahmen vorgenommen werden, sagte Dr. Conrad. Diese Maßnahmen stellten aber eine zusätzliche Belastung des Wallersees dar, der, was seine Verschmutzung [Anmerkung: Anfang der 1970er-Jahre] betrifft, zum zweitschlechtesten See Salzburgs zählt, nach dem Obertrumer See.

Wirtschaft

Fremdenverkehrseinrichtungen

In der Wallersee-Ostbucht befindet sich auch der Tennisclub Neumarkt. Der Salzburger Yachtclub hat hier seinen Yachthafen.

Es gibt einen öffentlichen Kinderspielplatz am Waldrand und beim Yachthafen eine öffentliche Toilette.

Sonstiges

Der Verein "Waldpädagogik in Österreich" betreibt hier einen Waldkindergarten.

Bilder

 Wallersee-Ostbucht (Neumarkt am Wallersee) – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • Homepage der Stadt Neumarkt am Wallersee
  • Internetrecherche
  • www.sn.at, Archiv der Salzburger Nachrichten vom 10. November 1971

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, Archiv der 'Salzburger Nachrichten', Ausgabe vom 26. September 1963, Seite 5
Stadtgliederung von Neumarkt am Wallersee