Bruck an der Großglocknerstraße: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 15. April 2010, 16:59 Uhr

Karte
Keine karte.jpg
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 45,74 km²
Geografische Koordinaten: Koordinaten: 47° 16' N, 12° 49' O
Höhe: 756 m ü. A.
Einwohner: 4.430 (Stand 2007)
Postleitzahl(en): 5671
Vorwahl: 06545
Gemeindekennziffer: 50 602
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Raiffeisenstraße 6
5671 Bruck an der Großglocknerstraße
Offizielle Website: www.bruck-großglockner.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Reisinger (SPÖ)
Gemeinderat (2009): 21 Mitglieder:
10 SPÖ,
8 ÖVP,
2 FPÖ, 1 Grüne

Bruck an der Großglocknerstraße ist eine Ortsgemeinde im Pinzgau (Bezirk Zell am See). Sie grenzt im Westen an die Stadt Zell am See, im Norden an Maria Alm, südlich an Kaprun und Fusch an der Großglocknerstraße und im Osten an Taxenbach.

Gliederung

Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf die vier Katastralgemeinden Bruck, Reith, Hundsdorf und St. Georgen.

Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt.

  • Brandenau 12
  • Bruck an der Großglocknerstraße 714
  • Fischhorn 364
  • Gries 268
  • Haus 173
  • Hundsdorf 426
  • Krössenbach 629
  • Niederhof 104
  • Pichl 967
  • Reit 170
  • Sankt Georgen 285
  • Steinbach 74
  • Vorfusch 200
  • Winkl 44

Anm.: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Bruck und Lukaspalfen
Jänner_2010_Bruck_Glocknerstraße
Salzachtal bei St. Georgen im Pinzgau
Blochholz vor Schloss Fischhorn und Zeller See

Geschichte

Aus Fundgegenständen kann auf eine Besiedelung in der Bronzezeit, Hallstattzeit und Laténezeit zurückgeblickt werden. Auf dem Weberpalfen bei der Ortschaft Gries im Pinzgau fanden sich auch Hinweise auf den Übergang der Steinzeit auf die frühe Bronzezeit. Andere Funde und archäologische Grabungen belegen die Besiedlung auch in römischer Zeit.

Der Name Bruck stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nordroute über den Tauern und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-Westroute war und ist. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im 8. Jahrhundert findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. „Pinzgrey“ dürfte einem Schreibfehler entstammen. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" stammen aus den Jahren 1227(Tausch des Schlosses Fischhorn) sowie 1232 (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX). Bis 1935 hieß der Ort Bruck im Pinzgau. Mit der Fertigstellung der Nordrampe der Großglockner-Hochalpenstraße änderte sich die Ortsbezeichnung auf Bruck an der Großglocknerstraße. Denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null".

1921 wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute Caritas-Kinderdorf St. Anton, im Ortsteil Hundsdorf gegründet.

1938 kam es zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen. Diese trug ursprünglich den Namen Niederhaim. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als St. Georgen in Niederhaim und in der neueren Zeit als St. Georg im Pinzgau bezeichnet wurde.

Religion

Im Ortsteil St. Georgen steht seit dem 14. Jahrhundert die Pfarrkirche zum hl. Georg.

Partnergemeinden

  • Agneaux (Frankreich)

Der Partnerschaftvertrag mit der etwa 5.000 Einwohner zählenden französischen Gemeinde an der Vire, nahe der Stadt Saint Lô in der Normadie, wurde am 30. April 1994 abgeschlossen. Die Partnerschaft ist gekennzeichnet durch den Austausch von Schülern und Jugendlichen über Gastfamilien.

  • Bad Emstal (Bundesrepublik Deutschland)

Die Partnerschaft mit der im Bundesland Hessen gelegenen Gemeinde besteht seit 26. Mai 1973. Sie wird gekennzeichnet durch intensive gesellschaftliche und kulturelle Beziehungen.

Persönlichkeiten

Ausflugsmöglichkeiten

Vereine

Quellen

  • Website der Gemeinde Bruck an der Glocknerstraße
  • Österreichische Ortsdatenbank
  • Statistik Austria
  • Brucker Heimatbuch, Max Effenberger

Weblinks