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Die '''Wolf-Dietrich-Stiege''' war eine provisorische Freitreppe für die Dauer der [[Salzburger Landesausstellung]] [[Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau|Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau]] im [[Neue Residenz|Residenz-Neugebäude]] vom [[16. Mai]] bis [[26. Oktober]] [[1987]].
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Die '''Wolf-Dietrich-Stiege''' war eine temporäre Freitreppe am [[Neue Residenz|Residenz-Neugebäude]] für die Dauer der [[Salzburger Landesausstellung]] [[Landesausstellung Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau|Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau]] vom [[16. Mai]] bis [[26. Oktober]] [[1987]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Sein erstes Projekt sah eine Aufgangsstiege - die Wolf-Dietrich-Stiege - vom [[Residenzplatz]] in das erste Obergeschoss der neuen Residenz über den Vorbau des [[Heimatwerk]]s vor. Es war eine einfache Zimmermannskonstruktion aus [[Holz]] zur Erfüllung der Funktion eines Aufgangs. Nach Ablehnung durch die SVK (?) verlangte [[Stadtrat]] [[Johannes Voggenhuber]], dass diese Aufgangsstiege als signifikantes Zeichen im Sinne der Salzburger Festarchitekturtradition zeitgenössisch zu gestalten sei. Auch dieser Entwurf wurde nach anfänglicher positiver Bewertung vom Salzburger Gestaltungsbeirat abgelehnt. Das dritte Projekt wurde dann genehmigt. Die geschätzten Kosten betrugen vor Errichtung für den Vorbau, Eingang und Stiege 1,2 Mio. [[öS]] ohne Mehrwertsteuer, das Honorar von Genböck betrug neun Mio. öS ohne Mehrwertsteuer.
 
Sein erstes Projekt sah eine Aufgangsstiege - die Wolf-Dietrich-Stiege - vom [[Residenzplatz]] in das erste Obergeschoss der neuen Residenz über den Vorbau des [[Heimatwerk]]s vor. Es war eine einfache Zimmermannskonstruktion aus [[Holz]] zur Erfüllung der Funktion eines Aufgangs. Nach Ablehnung durch die SVK (?) verlangte [[Stadtrat]] [[Johannes Voggenhuber]], dass diese Aufgangsstiege als signifikantes Zeichen im Sinne der Salzburger Festarchitekturtradition zeitgenössisch zu gestalten sei. Auch dieser Entwurf wurde nach anfänglicher positiver Bewertung vom Salzburger Gestaltungsbeirat abgelehnt. Das dritte Projekt wurde dann genehmigt. Die geschätzten Kosten betrugen vor Errichtung für den Vorbau, Eingang und Stiege 1,2 Mio. [[öS]] ohne Mehrwertsteuer, das Honorar von Genböck betrug neun Mio. öS ohne Mehrwertsteuer.
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== Meinungen zu dieser Stiege (Auszüge) ==
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* Architekt Dipl.-Ing. Santiago Calatrava, Zürich, [[Schweiz]]:
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: ''Ein Steg verbindet die eigentliche Treppe mit der Terrasse. Der Steg schwingt sich über die Brüstung, ohne das Gebäude anzutasten.''
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* Architekt Boris Podrecca, [[Wien]]:
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: ''Er ist nicht nur Verkehrsweg, sondern durch die Bezugnahme auf Stadtachsen und die Eingliederung des [[Residenzbrunnen|Residenzplatz-Brunnens]], durch das Anbieten von verschiedenen «Beobachtungsebenen», durch die Ritualisierung der Wege in Anlehnung an Prozessionswege der Salzburger «Feierlichkeiten» - ein ortsbezogenes Ausstellungselement.''
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==