Johann III. Beckenschlager: Unterschied zwischen den Versionen
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Den größten Teil seiner Regierungszeit war Johann III. Beckenschlager als Diplomat von Kaiser Friedrich III. im Ausland tätig. Schon vor seiner Ernennung zum Salzburger Erzbischof hatte der Kaiser den Erzbischof [[1483]] zum Statthalter der [[Steiermark]] ernannt, dem folgte am [[21. Juni]] [[1486]] die Ernennung durch den Kaiser zum Statthalter von [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich, [[Kärnten]], der Krain (heute Slowenien), Istrien und dem Karst (beides heute Slowenien und Kroatien). | Den größten Teil seiner Regierungszeit war Johann III. Beckenschlager als Diplomat von Kaiser Friedrich III. im Ausland tätig. Schon vor seiner Ernennung zum Salzburger Erzbischof hatte der Kaiser den Erzbischof [[1483]] zum Statthalter der [[Steiermark]] ernannt, dem folgte am [[21. Juni]] [[1486]] die Ernennung durch den Kaiser zum Statthalter von [[Oberösterreich|Ober-]] und Niederösterreich, [[Kärnten]], der Krain (heute Slowenien), Istrien und dem Karst (beides heute Slowenien und Kroatien). | ||
In Salzburg vertrat den Erzbischof während seiner Abwesenheit Hofkanzler Bischof Georg Althaler von Chiemsee. Das letzte Lebensjahr verbrachte der schon kranke Erzbischof auf der [[Festung Hohensalzburg]], die er zielstrebig ausbauen hatte lassen. Vor allem baute er hier den Hohen Stock als Fürstenresidenz aus und errichtete Schüttkasten (zeitweilig als Wohnraum genutzt) und Arbeitshaus. | In Salzburg vertrat den Erzbischof während seiner Abwesenheit [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#H|Hofkanzler]] Bischof Georg Althaler von Chiemsee. Das letzte Lebensjahr verbrachte der schon kranke Erzbischof auf der [[Festung Hohensalzburg]], die er zielstrebig ausbauen hatte lassen. Vor allem baute er hier den Hohen Stock als Fürstenresidenz aus und errichtete Schüttkasten (zeitweilig als Wohnraum genutzt) und Arbeitshaus. | ||
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