Gasthof zum Goldenen Tiger: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Gasthof befand sich in einem Gebäude gegenüber der Einmündung  der [[Bergstraße]] in die Linzer Gasse. Dieses Gebäude wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgetragen (oder war durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] schon beschädigt gewesen) und durch einen Neubau ersetzt.  
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Der Gasthof befand sich gegenüber der Einmündung  der [[Bergstraße]] in die Linzer Gasse.
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[[1915]] kaufte ihn ein gewisser Hans Schäffler von der [[Frankenmarkt]]er Sparkasse um 90.000 [[Krone]]n, [[1917]] kaufte ihn gewisser Emanuel Hraby, früher Gürtler, später [[Franziski-Schlössl|Kapuzinerschlösslwirt]], ''inklusive Wein'' um 190.000 Kronen und dann [[1919]] um 400.000 Kronen an einen Tiroler Weinhändler.
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Das Gebäude wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] abgetragen oder es war durch [[Bomben auf Salzburg|Bomben]] so beschädigt, dass es durch einen Neubau ersetzt werden musste.  
  
== Quelle ==
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== Quellen ==
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19191231&query=%22Kapuzinerschl%c3%b6sslwirt%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 31. Dezember 1919, Seite 3
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* [[ANNO]]
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19181130&query=%22Hraby%22&ref=anno-search&seite=7 Salzburger Volksblatt, 30.November 1918]
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* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19191231&query=%22Kapuzinerschl%c3%b6sslwirt%22&ref=anno-search&seite=3 Salzburger Volksblatt, 31. Dezember 1919]
  
 
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Version vom 5. März 2019, 07:39 Uhr

Geschlossen
geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.

Der Gasthof zum Goldenen Tiger an der Linzer Gasse (Nr. 22) in der Salzburger rechtsufrigen Altstadt war ein heute nicht mehr existierender historischer Gasthof.

Geschichte

Der Gasthof befand sich gegenüber der Einmündung der Bergstraße in die Linzer Gasse.

1915 kaufte ihn Hans Schäffler von der Frankenmarkter Sparkasse um 90.000 Kronen. 1917 kaufte ihn Emanuel Hraby, Gürtler und Gemeinderat, später Kapuzinerschlösslwirt, inklusive Wein um 190.000 Kronen und dieser verkaufte ihn 1919 um 400.000 Kronen an einen Tiroler Weinhändler.

Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen oder es war durch Bomben so beschädigt, dass es durch einen Neubau ersetzt werden musste.

Quellen