Ludwig Ritter von Köchel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ludwig Ritter von Köchel''' (* [[14. Jänner]] [[1800]] in Stein an der Donau, Niederösterreich, † [[3. Juni]] [[1877]] in Wien) war Musikschriftsteller, Jurist und Naturforscher.
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'''Ludwig Ritter von Köchel''' (* [[14. Jänner]] [[1800]] in Stein an der Donau, [[Niederösterreich]], † [[3. Juni]] [[1877]] in Wien) war Musikschriftsteller, Jurist und Naturforscher.
  
Er war der Herausgeber des "Chronologisch-thematischen Verzeichnisses sämtlicher Tonwerke [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s", dem so genannten "Köchel-Verzeichnis", im Jahr [[1862]]. [[1947]] folgten Ergänzungen von A. Einstein und eine Neuausgabe. Es gab dann einen weiteren,  "kleinen Köchel", der [[1951]] von H. Hase herausgegeben.
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==Leben==
  
Köchel erstellte auch wegweisende Werke über die kaiserliche Hofmusikkapelle in Wien [[1869]]. Daneben schrieb er auch über den [[Smaragdbergbau]] im [[Habachtal]] im [[Pinzgau]].
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Köchel wirkte von 1827 bis 1842 als Erzieher der vier Söhne Erzherzog Karls, wurde 1842 geadelt und großzügig abgefunden.
  
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Von 1850 bis 1852 war er als Schulrat in [[Salzburg]] tätig.
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Anschließend kehrte er nach Wien zurück. Er war finanziell so abgesichert, dass er sich nun ganz seinen privaten Neigungen widmen konnte.
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Der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] gehörte Köchel seit deren Gründung im Jahr 1860 als ordentliches Mitglied an; 1867 wurde er zu deren Ehrenmitglied ernannt.
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Köchel war der Herausgeber des "Chronologisch-thematischen Verzeichnisses sämtlicher Tonwerke [[Wolfgang Amadeus Mozart]]s", des so genannten "Köchel-Verzeichnisses", im Jahr [[1862]]. [[1947]] folgten Ergänzungen von Alfred Einstein und eine Neuausgabe. Es gab dann einen weiteren, "kleinen Köchel", den [[1951]] Hellmut von Hase herausgab.
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===Sonstige Werke===
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Köchel erstellte wegweisende Werke über die kaiserliche Hofmusikkapelle in Wien [[1869]].
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Daneben schrieb er auch über den [[Smaragdbergbau]] im [[Habachtal]] im [[Pinzgau]].
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* ''Über den Umfang der musikalischen Productivität W. A. Mozarts'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde|MGSLK]] 2, 1861/62, S. 113-121.
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* ''Die Mineralien Salzburgs'' (mit geologischer Karte ausgestattet bei Gerold in Wien 1859).
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* Mitwirkung an [[Anton Sauter|Anton Eleutherius Sauter]]s ''„Flora des Herzogthums Salzburg“'' (Salzburg 1866 und 1868).
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* ''Ueber die litterarische Thätigkeit des [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Carl M. E. Freiherrn v. Moll]]'', in: MGSLK 5 (1865), Anhang.
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==Weiterführend==
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Für Informationen zu Ludwig Ritter von Köchel, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den [http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_K%C3%B6chel Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.]
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==Quellen==
 
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.k/k522803.htm aeiou Österreich]
 
* [http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.k/k522803.htm aeiou Österreich]
 
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* Carl Ferdinand Pohl: [http://de.wikisource.org/wiki/ADB:K%C3%B6chel,_Ludwig_Ritter_von Köchel, Ludwig Ritter v.,] in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 16, Duncker & Humblot, Leipzig 1882, S. 405–407.
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* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_K%C3%B6chel Ludwig von Köchel]
 
[[Kategorie:Person|Köchel, Ludwig Ritter von]]
 
[[Kategorie:Person|Köchel, Ludwig Ritter von]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Köchel, Ludwig Ritter von]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Köchel, Ludwig Ritter von]]

Version vom 5. Februar 2011, 23:44 Uhr

Ludwig Ritter von Köchel (* 14. Jänner 1800 in Stein an der Donau, Niederösterreich, † 3. Juni 1877 in Wien) war Musikschriftsteller, Jurist und Naturforscher.

Leben

Köchel wirkte von 1827 bis 1842 als Erzieher der vier Söhne Erzherzog Karls, wurde 1842 geadelt und großzügig abgefunden.

Von 1850 bis 1852 war er als Schulrat in Salzburg tätig.

Anschließend kehrte er nach Wien zurück. Er war finanziell so abgesichert, dass er sich nun ganz seinen privaten Neigungen widmen konnte.

Der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde gehörte Köchel seit deren Gründung im Jahr 1860 als ordentliches Mitglied an; 1867 wurde er zu deren Ehrenmitglied ernannt.

Werke

Köchel-Verzeichnis

Köchel war der Herausgeber des "Chronologisch-thematischen Verzeichnisses sämtlicher Tonwerke Wolfgang Amadeus Mozarts", des so genannten "Köchel-Verzeichnisses", im Jahr 1862. 1947 folgten Ergänzungen von Alfred Einstein und eine Neuausgabe. Es gab dann einen weiteren, "kleinen Köchel", den 1951 Hellmut von Hase herausgab.

Sonstige Werke

Köchel erstellte wegweisende Werke über die kaiserliche Hofmusikkapelle in Wien 1869.

Daneben schrieb er auch über den Smaragdbergbau im Habachtal im Pinzgau.

  • Über den Umfang der musikalischen Productivität W. A. Mozarts, in: MGSLK 2, 1861/62, S. 113-121.
  • Die Mineralien Salzburgs (mit geologischer Karte ausgestattet bei Gerold in Wien 1859).
  • Mitwirkung an Anton Eleutherius Sauters „Flora des Herzogthums Salzburg“ (Salzburg 1866 und 1868).
  • Ueber die litterarische Thätigkeit des Carl M. E. Freiherrn v. Moll, in: MGSLK 5 (1865), Anhang.

Weiterführend

Für Informationen zu Ludwig Ritter von Köchel, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen