Landwirtschaftliche Berufsschule Straßwalchen: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 25. November 2018, 09:15 Uhr
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Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte. |
Die Landwirtschaftliche Berufsschule Straßwalchen war eine Berufsschule in der Flachgauer Marktgemeinde Straßwalchen.
Geschichte
Die Landwirtschaftliche Berufsschule wurde im Herbst 1949 vom Volksschullehrer Anton Herzog gegründet. Nachdem er Bürgermeister und Bauern von der Notwendigkeit dieser Schule überzeugt hatte, wurde eine Burschenklasse im Pfarrhof und eine Mädchenklasse im Gasthaus Erlach eingerichtet. Lehrer waren der Schulleiter Anton Herzog, der Fachlehrer Ing. Kurt Hübner, Frau Anni Delacher, Frau Theresia Wendlinger und Volksschullehrer Friedrich Emhofer.
Nach zweijähriger Unterbrechung begann der Unterricht erneut 1955. Die Schüler wurden im Keller des neuen Volksschulgebäudes untergebracht. 1960 kam nurmehr eine Mädchenklasse zusammen. Die Burschen besuchten die Landwirtschaftliche Berufsschule Hochfeld. Nach einjähriger Unterbrechung übernahm 1965 der Leiter Hochfelder Berufsschule die Landwirtschaftliche Berufsschule in Straßwalchen und führte sie bis zu ihrer Auflassung 1987.
1967 wechselten die Burschen an die Landwirtschaftliche Berufsschule Köstendorf, so dass nurmehr eine Mädchenklasse übrig blieb. Nach zweijähriger Schließung wurde 1972 nochmals eine Mädchenklasse eingerichtet. Ab 1974 kam wieder eine Burschenklasse dazu. Der Unterricht fand nun in der Hauptschule Straßwalchen statt, später im Volksschulgebäude und bei derFreiwilligen Feuerwehr. Gekocht wurde in der Schulküche. Am 31. Juli 1987 wurde die Schule endgültig aufgelassen.
Schülerzahl:
- 1965: 29
- 1987: 27
Schulleiter
- 1949–1952: Anton Herzog
- 1952–1953: Friedrich Emhofer
- 1955–1963: Franz Roth
- 1965–1987: Josef Oberascher
Quelle
- Voithofer, Sepp: Straßwalchen. Geschichte unserer Heimat. Marktgemeinde Straßwalchen 1988.
