Domkapitelspital St. Johann: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Inschrift am Haus Kaigasse 6.jpg|thumb|Erinnerungstafel für das Domkapitelspital ''St. Johann in Stubenberg'']]Das '''Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg''' war ein Ort der [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Armen- und Krankenfürsorge]] in der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Stadt Salzburg]].
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[[Datei:Inschrift am Haus Kaigasse 6.jpg|thumb|Erinnerungstafel für das Domkapitelspital ''St. Johann in Stubenberg'']]Das '''Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg''', ab [[1603]] Kapitel- oder [[Erhardspital]] bezeichnet, war ein Ort der [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Armen- und Krankenfürsorge]] in der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Stadt Salzburg]].
  
 
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Dieses Domkapitelspital des [[Salzburger Domkapitel]]s  befand sich etwa an der heutigen Ecke [[Kaigasse]]-[[Chiemseegasse]]. Es wurde [[1122]] gegründet und [[1143]] ein eigenes Gebäude errichtet.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18690005&query=((text:Erhardspital))&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], [[1869]], Seite 288</ref>
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Es war nach dem [[Laurentiusspital]] das zweitälteste [[Spital]] für erwerbsunfähige Arme in der Stadt Salzburg.
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Es wurde [[1122]] gegründet und [[Erzbischof]] [[Konrad I. von Abensberg|Konrad I.]] bewilltige [[1143]] ein eigenes Gebäude.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18690005&query=((text:Erhardspital))&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], [[1869]], Seite 288</ref>  
  
Als [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dieses Spital abbrechen ließ, um Platz für seinen geplanten Groß-[[Dom]] zu bekommen, schenkte er dem Domkapitel die [[Stadtpfarrkirche St. Erhard|Pfarrkirche St. Erhard]] in [[Nonntal]], das bis dahin dem [[Benediktinenstift Nonnberg]] gehörte. Dort wurde dann das neue Domkapitelspital, das [[Erhardspital]], links und rechts der Kirche (Männer- und Frauentrakt getrennt) zwischen [[1676]] und [[1689]] erbaut. [[1896]] übersiedelte diese Anstalt in die ''Vereinigten Versorgungsanstalten'' in der [[Riedenburg]], heute [[Seniorenwohnhaus Nonntal]].
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Dieses Domkapitelspital des [[Salzburger Domkapitel]]s  befand sich bei der [[St.-Johanns-Kirche]], etwa an der heutigen Ecke [[Kaigasse]]-[[Chiemseegasse]].
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Als [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dieses Spital abbrechen ließ, um Platz für seinen geplanten Groß-[[Dom]] zu bekommen, schenkte er am [[20. Jänner]] [[1603]] dem Domkapitel die [[Stadtpfarrkirche St. Erhard|Pfarrkirche St. Erhard]] in [[Nonntal]] samt nebenstehendem Gebäude, das das schon bestehende Erhardspital (nur für Frauen) beherbergte, das bis dahin dem [[Benediktinenstift Nonnberg]] gehörte. Dort wurde das [[Erhardspital]], das neue Domkapitelspital, eingerichtet. [[1676]] begannen dann die Arbeiten zur Errichtung eines Männertraktes. So befanden sich dann links und rechts der Erhardkirche der Männer- und Frauentrakt.  
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[[1896]] übersiedelte diese Anstalt in die ''Vereinigten Versorgungsanstalten'' in der [[Riedenburg]], heute das [[Seniorenwohnhaus Nonntal]].
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Quellenangaben im ursprünglichen Artikel "[[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)]]"
 
* Quellenangaben im ursprünglichen Artikel "[[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)]]"
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18690003&query=((text:Domkapitelspital))&ref=anno-search&seite=221 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], [[1869]], Geschichte und Lage
 
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=18690003&query=((text:Domkapitelspital))&ref=anno-search&seite=221 ANNO], [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], [[1869]], Geschichte und Lage
 
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* [[Johann Ernest Tettinek]]: ''Die Armen-Versorgungs-und Heilanstalten im Herzogthume Salzburg'', [[1850]], [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]]  in [https://books.google.at/books?id=aIQqAQAAIAAJ&pg=RA1-PA88&dq=johann+ernst+tettinek&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjRvNvN4PbdAhXIfywKHRnSDBg4ChDoAQg3MAQ#v=onepage&q=johann%20ernst%20tettinek&f=false  books.google.at Die Armen-Versorgungs-und Heilanstalten im Herzogthume Salzburg]
 
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Version vom 9. Oktober 2018, 13:17 Uhr

Erinnerungstafel für das Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg

Das Domkapitelspital St. Johann in Stubenberg, ab 1603 Kapitel- oder Erhardspital bezeichnet, war ein Ort der Armen- und Krankenfürsorge in der mittelalterlichen Stadt Salzburg.

Geschichte

Es war nach dem Laurentiusspital das zweitälteste Spital für erwerbsunfähige Arme in der Stadt Salzburg. Es wurde 1122 gegründet und Erzbischof Konrad I. bewilltige 1143 ein eigenes Gebäude.[1]

Dieses Domkapitelspital des Salzburger Domkapitels befand sich bei der St.-Johanns-Kirche, etwa an der heutigen Ecke Kaigasse-Chiemseegasse.

1543 beschloss das Domkapitel, die Aufnahme der Pfründner (das waren die Bewohner des Spitals) mit zwölf zu begrenzen, wie es auch in der ursprünglichen Stiftung vorgesehen war. 1551 lebte dann jedoch nur mehr vier Personen im Domkapitelspital.

Als Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau dieses Spital abbrechen ließ, um Platz für seinen geplanten Groß-Dom zu bekommen, schenkte er am 20. Jänner 1603 dem Domkapitel die Pfarrkirche St. Erhard in Nonntal samt nebenstehendem Gebäude, das das schon bestehende Erhardspital (nur für Frauen) beherbergte, das bis dahin dem Benediktinenstift Nonnberg gehörte. Dort wurde das Erhardspital, das neue Domkapitelspital, eingerichtet. 1676 begannen dann die Arbeiten zur Errichtung eines Männertraktes. So befanden sich dann links und rechts der Erhardkirche der Männer- und Frauentrakt.

1896 übersiedelte diese Anstalt in die Vereinigten Versorgungsanstalten in der Riedenburg, heute das Seniorenwohnhaus Nonntal.

Quellen

Fußnote

Zeitfolge