Stiftsbäckerei St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen

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:''Telefax: 06 62 - 84 13 32  4''
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:''E-Mail: stiftsbaeckerei@aon.at''
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Version vom 20. August 2018, 14:31 Uhr

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Stiftsbäckerei St. Peter, Zugang
Karte
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Stiftsbäckerei St. Peter, Verkaufsraum

Die Stiftsbäckerei St. Peter ist ein traditionsreicher Bäckereibetrieb im St.-Peter-Bezirk in der Salzburger Altstadt.

Geschichte

Wolfgang Walcher, Abt im Erzstift St. Peter, ließ die Pfistermühle[1], auch Stiftsmühle genannt, beim Friedhof von St. Peter, die 1455 einem Brand zum Opfer gefallen war, 1517 wieder aufbauen. Die ehemalige Pfistermühle samt Stiftsbäckerei steht beinahe unverändert noch heute.

Die Stiftsbäckerei ist die zweit-Älteste Bäckerei Salzburgs.

Bäckerei

Die Bäckerei der Benediktiner-Erzabtei St. Peter steht für etwa 700 Jahre Bäckerhandwerk im Zentrum der Salzburger Altstadt. Charakteristisch für die Stiftsbäckerei sind Mehl aus der Stifts- und Salzachmühle St. Peter, Holz aus den Wäldern der Erzabtei St. Peter, Energie aus dem Almkanal und ein altes Gewölbe, das kein Museum ist, sondern in dem - sowie früher üblich - sich Verkaufslokal und Backstube in einem einzigen Raum befinden. Seit 2010 vermahlt die Stiftsbäckerei das Roggenmehl vor Ort wieder selbst und nutzt dazu den Strom aus der eigenen Wasserkraft.

Das Hauptprodukt der Stiftsbäckerei ist Schwarzbrot aus Natursauerteig. Dieser wird schon am Vortag angesetzt und entwickelt das typische Aroma, das man beim Betreten der Bäckerei sofort wahrnimmt. Dazu kommt am nächsten Morgen nur Roggenmehl, Wasser und Salz. Sonst nichts. Das Brot wird dann in einem mit Holz befeuerten Ofen gebacken. Im Backofen wird Holz vorher abgebrannt, dann werden die Glut und Asche entfernt. Zuletzt wird das Brot "eingeschossen" und dort gebacken, wo zuerst geheizt worden ist.

Es werden Laibe (rund) in den Größen ½, 1 und 2 kg hergestellt, Wecken (länglich) in der Größe von einem Kilogramm.

Schwarzbrot aus Natursauerteig, hierorts auch St.-Peterer-Brot genannt, entwickelt erst nach 24 Stunden seine typische Konsistenz und den typischen Geschmack; es lässt sich über viele Tage hinweg genießen. Brot vom Vortag, das mitunter übrig bleibt, ist für den sofortigen Verzehr sogar besser geeignet als das ofenfrische. Der Sauerteig schützt es auf natürliche Weise vor frühzeitiger Schimmelbildung. Deswegen ist es bei Einheimischen und bei Reisenden gleichermaßen beliebt.

Adresse

Stiftsbäckerei St. Peter
Kapitelplatz 8
5020 Salzburg
Telefon: 06 62 - 84 78 98
Telefax: 06 62 - 84 13 32 4
E-Mail: stiftsbaeckerei@aon.at

Bilder

 Stiftsbäckerei St. Peter – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Bildergalerie

Weblink

Quellen

Fußnoten

  1. Pfister war eine alte, vor allem im südlichen deutschen Sprachraum vorkommende Bezeichnung für Bäcker