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14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der Historiker [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen wurden nach [[1945]] weiterhin diskriminiert und sind bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft. Bislang konnten die Biografien von rund 170 Opfern in der Stadt Salzburg erforscht werden.
 
14 Standorte in der Stadt Salzburg hat das Personenkomitee Stolpersteine nach monatelanger Recherchearbeit unter Mithilfe der Historiker [[Gert Kerschbaumer]], [[Johannes Hofinger]] und [[Helga Embacher]] ausgewählt. Dabei wurde darauf geachtet, möglichst alle Opfergruppen zu berücksichtigen. "Als besonders schwierig gestaltete sich die Arbeit bei Homosexuellen oder bei Frauen, die aufgrund einer Beziehung zu Fremdarbeitern verfolgt wurden", schildert Embacher. Diese Opfergruppen wurden nach [[1945]] weiterhin diskriminiert und sind bis heute ein Tabuthema in der Gesellschaft. Bislang konnten die Biografien von rund 170 Opfern in der Stadt Salzburg erforscht werden.
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Die ersten zwölf Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 verlegt, die zweite Tranche (26 Stolpersteine) der Verlegung erfolgte am 27. und 28. August 2008<br>
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Die ersten zwölf Salzburger Stolpersteine wurden von Gunter Demnig am 22. August 2007 verlegt, die zweite Tranche (26 Stolpersteine) der Verlegung erfolgte am 27. und 28. August 2008. [[2009]] wurde die dritte Serie von Stolpersteinen verlegt. Und zwar sechs Stolpersteine in Salzburg-[[Maxglan]], die an die Roma und Sinti erinnern sollen, die im [[Zigeunerlager Maxglan]] untergebracht gewesen waren.
    
==Quelle==
 
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