Bergbahnen AG Wagrain: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass derzeit (2017) eine Konzentration bei Seilbahnunternehmen abläuft. Großkonzerne wie die französische ''Compagnie des Alpes'' oder der schwedische Skitbetriebsbetreiber ''Skistar'' sind laufend auf der Suche nach guten Investitionen. Wobei es diesen Unternehmen nicht um nachhaltige Entwicklungen geht, sondern ausschließlich um Gewinne. Auch chinesische Investoren versuchen verstärkt in Österreich Unternehmen zu übernehmen. Denn in Peking finden 2022 Olympische Winterspiel (!) statt und man will dazu ''know-how'' einkaufen. | ||
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Version vom 5. März 2017, 10:15 Uhr
Die Bergbahnen AG Wagrain ist die Betreibergesellschaft von Aufstiegshilfen in den Pongauer Berggebieten Grafenberg, Grießenkareck und Wagrainer Höhe.
Allgemeines
Zwischen 2000 und 2010 haben die Bergbahnen AG Wagrain 50 Millionen Euro in den Ausbau der Skiregion investiert. 2000 gab es im Gebiet um Wagrain zehn Schneekanonen, 2010 waren es 250.
Bahnen und Lifte bis 2016
- Flying Mozart, 10er Kabinenbahn, Sektion I und Sektion II
- Grafenbergbahn 1, 6er Kabinenbahn
- Wagrainer Höhe oder 'Rote 8er', 8er Kabinenbahn, Sektion I und Sektion II (durchgehend)
- Grafenberg Express I, 8er Kabinenbahn, Sektion I
- Grafenberg Express II, 6er Sessellift, Sektion II
- Hachaubahn, 6er Sessellift
- Sonntagskogelbahn 1, 6er Sessellift
- Sonntagskogelbahn 2, 4er Sessellift
- Kogelalmbahn, Seilbahn, 25 Personen
- Top Liner - Mulde, 4er Sessellift
- G-Link Wagrain-Seilbahn, 2013 fertiggestellt
- Sommerangebot Wagraini Grafenberg
Übernahme der Bergbahnen Flachau
Nach Verhandlungen unter strengster Geheimhaltung gaben am 3. März 2017 der Salzburger Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, der Generaldirektor des Raiffeisenverbands Salzburg (RVS), Dr. Günther Reibersdorfer, und Andreas Derndorfer, Geschäftsleiter des RVS bekannt: Die Bergbahnen AG Wagrain (Aufsichtsratsvorsitzender Derndorfer, RVS und Raiffeisenkassa Wagarin halten über 51 Prozent) und der RVS übernehmen die Bergbahnen Flachau.
Ein RVS-Tochterunternehmen, Fremdenverkehrs GmbH, hält künftig 25,1 Prozent der Bergbahnen Flachau, die Bergbahnen Wagrain halten 74,9 Prozent.
Die Verträge wurden Anfang Jänner 2017 abgeschlossen und müssen noch von der Wettbewerbsbehörde genehmigt werden.
Diese Veränderung wurde möglich, weil die bisherigen Besitzer, die Cerha-Gruppe mit Sitz in Wien als Mehrheitseigentümer (52 Prozent) und das Benediktinerstift Admont (17 Prozent) ihre Anteile verkauften.
Mit einem Umsatz von 52 Millionen Euro sei diese neue Unternehmensgruppe auch die größte Seilbahngesellschaft im Skiverbund Ski amadé und zählt damit zu den zehn größten Seilbahnunternehmen Österreichs.
Ob es weiterhin zwei Geschäftsführer geben wird, ist noch nicht entschieden. Geschäftsführer der Flachauer Bergbahnen war bisher Ernst Brandstätter. Den ersten Meldungen nach will Geschäftsführer Brandstätter nicht in den Kopf gehen, dass die Langzeit-Eigentümer die sehr rentable Gesellschaft verkauften.
Dabei darf aber nicht übersehen werden, dass derzeit (2017) eine Konzentration bei Seilbahnunternehmen abläuft. Großkonzerne wie die französische Compagnie des Alpes oder der schwedische Skitbetriebsbetreiber Skistar sind laufend auf der Suche nach guten Investitionen. Wobei es diesen Unternehmen nicht um nachhaltige Entwicklungen geht, sondern ausschließlich um Gewinne. Auch chinesische Investoren versuchen verstärkt in Österreich Unternehmen zu übernehmen. Denn in Peking finden 2022 Olympische Winterspiel (!) statt und man will dazu know-how einkaufen.
Die Verhandlungen wurden daher unter großer Geheimhaltung durchgeführt, um mögliche ausländische Übernahmversuche zu verhindern. Man wollte keinen ausländischen Mehrheitseigentümer wie im Fall der Gaissauer Bergbahnen (der in China sitzt und in brenzligen Situationen tagelang unerreichbar bleibt).
Kontaktdaten
- Bergbahnen AG Wagrain
- Markt 59
- 5602 Wagrain
- Telefon: 0 64 13 - 8238 - 0
- Telefax: 0 64 13 - 8238 - 111
- E-Mail: office@bergbahnen-wagrain.at
Geschäftsführer ist Christoph Baumann.
Weblinks
Quellen
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Pongauer Nachrichten", 20. Jänner 2011
- "Salzburger Nachrichten", 4. März 2017