Großes Wiesbachhorn: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Wiesbachhorn Dezember frueh.jpg|thumb|Das Große Wiesbachhorn im Morgenlicht eines Dezembertages]] | [[Datei:Wiesbachhorn Dezember frueh.jpg|thumb|Das Große Wiesbachhorn im Morgenlicht eines Dezembertages]] | ||
| − | Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchster Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]]. | + | Das '''Große Wiesbachhorn''' ist mit 3 564 [[m ü. A.]] der dritthöchster Gipfel der [[Glocknergruppe]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Pinzgau]] und seit 2014 der höchste Gipfel auf [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger]] Gebiet.<ref>siehe [http://www.austrianmap.at/amap/index.php?setTo=1%7E353546%7E362987%7E358733%7E361019%7E%40355959%7C362039%7E0%7ELAM_ETRS89%7E1307%7E496 AMap], Suchvergleich Großvenediger - Großes Wiesbachhorn ergibt Großvenediger in Osttirol</ref> |
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* [[Heinrich-Schwaiger-Haus]], 2 802 m ü. A. | * [[Heinrich-Schwaiger-Haus]], 2 802 m ü. A. | ||
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Nach [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Carl Freiherr von Moll]] <ref>Carl Freiherr von Moll: Molls Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde, Band V, Salzburg 1801, S. 241</ref> erreichten bereits Ende des [[18. Jahrhundert]]s die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns. | Nach [[Carl Ehrenbert Freiherr von Moll|Carl Freiherr von Moll]] <ref>Carl Freiherr von Moll: Molls Jahrbuch für Berg- und Hüttenkunde, Band V, Salzburg 1801, S. 241</ref> erreichten bereits Ende des [[18. Jahrhundert]]s die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns. | ||
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Version vom 8. Oktober 2016, 09:12 Uhr
Das Große Wiesbachhorn ist mit 3 564 m ü. A. der dritthöchster Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern im Pinzgau und seit 2014 der höchste Gipfel auf Salzburger Gebiet.[1]
Lage
Es befindet sich zwischen dem Kapruner und dem Fuscher Tal, etwa zwischen Ferleiten und dem Stausee Mooserboden. Im nördlichen Gipfelbereich ist es vergletschert. Südlich des markanten Berggipfels befinden sich die Bratschenköpfe, südwestlich die Klockerin.
Berghütte
- Heinrich-Schwaiger-Haus, 2 802 m ü. A.
Geschichte
Nach Carl Freiherr von Moll [2] erreichten bereits Ende des 18. Jahrhunderts die Fuscher Bauern Zanker und Zorner den Gipfel des Wiesbachhorns.
Am 13. September 1841 bestieg unterschiedlichen Quellen zufolge der Salzburger (und ab 1850 Prager) Erzbischof Kardinal Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg mit Pfarrer A. Embacher und fünf Begleitern von Ferleiten aus das Wiesbachhorn. Nach ihm ist die 1882 erstmals erbaute Schwarzenberghütte (von 1897 bis 1983 Mainzer Hütte) benannt.
Am 15. Juli 1924 bezwangen die beiden Münchner Franz Riegele und Willo Welzenbach die bis dahin aus unbesteigbar geltende Nordwestwand. Welzenbach verwendete dafür eigens geschmiedete "Eisnägel" - aus denen sich im Laufe der Zeit die Eisschrauben entwickelten.
Der heutige Normalweg führt von den beiden Staumauern des Mooserbodens über den Haushofer-Weg (Nr. 718) zum Heinrich-Schwaiger-Haus und über die Fochetzköpfe am Kaindlgrat (Firn und/oder Fels bis Schwierigkeit Alpinskala 1) zum Gipfel.
2016 bildete der Gipfel den Fokus einer Ausstellung Die höchsten Salzburger entlang der Großglockner Hochalpenstraße.
Quellen
- www.alpenverein.at
- aeiou Österreich
- Buch Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße