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Version vom 17. Juni 2018, 15:06 Uhr
Aloisia Lange (geborene Weber) (um 1760, † Juni 1839 in Salzburg) war, genau wie Sophie Haibel, eine Schwägerin von Wolfgang Amadeus Mozart.
Leben
1778 lernte sie im Alter von 17 Jahren ihren späteren Schwager persönlich kennen. Die Liebe, welche er für sie übrig hatte, erwiderte die junge Frau nicht.
Ein Jahr später heiratete sie den Hofschauspieler, Maler, Pianisten und Komponisten Josef Lange.
1831 ging Aloisia nach Salzburg zu ihren Schwestern Sophie und Konstanze. Dort schied sie am 3. Juni [1]1839 aus dem Leben. Zunächst fand sie ihre letzte Ruhestätte auf dem St. Sebastians-Friedhof, wurde jedoch 1895 exhumiert und auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beigesetzt.
Straßenbenennung
Nach ihr ist im Salzburger Stadtteil Gneis (in dem Straßenbenennungen nach Personen aus der Umgebung Mozarts gehäuft vorkommen) die Aloisia-Lange-Straße benannt.
Quelle
- Martin, Franz: Salzburger Straßennamen. Verzeichnis der Straßen, Gassen, Plätze, Wege, Brücken, Tore und Parks mit Erklärung ihrer Namen. 5., wesentlich überarbeitete Auflage von Leitner-Martin, Willa und Martin, Andreas. Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 25. Ergänzungsband, Selbstverlag der Gesellschaft, Salzburg 2006
Referenzen
- ↑ Die Quelle Franz Martin gibt den 8. Juni als Todestag an, auf dem Grabstein steht jedoch der 3. Juni.