Falseuncaria ruficiliana: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die tageszeitliche Aktivität der Tiere ist nur in einem Fall zwischen 17 und 18 Uhr MEZ dokumentiert (Kurz & Kurz 2015). Weitere Details zur Biologie und zu den Entwicklungsstadien sind aus Salzburg nicht bekannt. Die Raupen fressen an den Samen verschiedenster Pflanzen, wie z.B. der Echten Primel (''[[Primula veris]]''), der Mehlprimel (''[[Primula farinosa]]''), dem Gewöhnlichen Leinkraut (''[[Linaria vulgaris]]''), dem Alant (''[[Inula helenium]]''), der Gold-Aster (''Aster linosyris''), dem Gänseblümchen (''[[Bellis perennis]]''), dem Frühlingsenzian (''[[Gentiana verna]]'') oder dem Löwenmäulchen (''Antirrhinum'' sp., alle Angaben nach Razowski 2001). Trotz einer vermutlichen Tendenz im Lebensraum zu extensiv genutzten Wiesen, dürfte die Art in Salzburg zur Zeit noch ungefährdet sein. | + | Die tageszeitliche Aktivität der Tiere ist nur in einem Fall zwischen 17 und 18 Uhr MEZ dokumentiert (Kurz & Kurz 2015). Weitere Details zur Biologie und zu den Entwicklungsstadien sind aus Salzburg nicht bekannt. Die Raupen fressen an den Samen verschiedenster Pflanzen, wie z.B. der Echten Primel (''[[Primula veris]]''), der Mehlprimel (''[[Primula farinosa]]''), dem Gewöhnlichen Leinkraut (''[[Linaria vulgaris]]''), dem Alant (''[[Inula helenium]]''), der Gold-Aster (''Aster linosyris''), dem Gänseblümchen (''[[Bellis perennis]]''), dem [[Enzian|Frühlingsenzian]] (''[[Gentiana verna]]'') oder dem Löwenmäulchen (''Antirrhinum'' sp., alle Angaben nach Razowski 2001). Trotz einer vermutlichen Tendenz im Lebensraum zu extensiv genutzten Wiesen, dürfte die Art in Salzburg zur Zeit noch ungefährdet sein. |
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||
Version vom 20. April 2015, 09:08 Uhr
Falseuncaria ruficiliana (Tortrix ruficiliana Haworth, [1811]) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie
In Salzburg ist F. ruficiliana bisher in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg), II (Nördliche Kalkalpen) und IV (Zentralalpen) nachgewiesen worden (Embacher et al. 2011), wobei sich die dokumentierte Höhenverbreitung über einen Bereich von rund 400 - 1450 m erstreckt. Nur in einem Fall wurde als Lebensraum ein Feuchtlandschaftsrest festgestellt. Die Imagines fliegen in zwei gut getrennten Generationen im April, Mai und im Jul, August (Kurz & Kurz 2015). Dies wird auch von Razowski (2001) für Mitteleuropa bestätigt, wobei dieser Autor als Lebensraum Wiesen und Rasen angibt.
Biologie und Gefährdung
Die tageszeitliche Aktivität der Tiere ist nur in einem Fall zwischen 17 und 18 Uhr MEZ dokumentiert (Kurz & Kurz 2015). Weitere Details zur Biologie und zu den Entwicklungsstadien sind aus Salzburg nicht bekannt. Die Raupen fressen an den Samen verschiedenster Pflanzen, wie z.B. der Echten Primel (Primula veris), der Mehlprimel (Primula farinosa), dem Gewöhnlichen Leinkraut (Linaria vulgaris), dem Alant (Inula helenium), der Gold-Aster (Aster linosyris), dem Gänseblümchen (Bellis perennis), dem Frühlingsenzian (Gentiana verna) oder dem Löwenmäulchen (Antirrhinum sp., alle Angaben nach Razowski 2001). Trotz einer vermutlichen Tendenz im Lebensraum zu extensiv genutzten Wiesen, dürfte die Art in Salzburg zur Zeit noch ungefährdet sein.
Weiterführende Informationen
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Projekt: Fauna und Flora von Salzburg
Weitere Bilder
Falseuncaria ruficiliana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2015. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 13 April 2015].
- Razowski, J. 2001. Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen. Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 319 pp.