Schloss Gartenau: Unterschied zwischen den Versionen
K leeres Bild entfernt |
K Textersetzung - „Johann Jakob Khuen von Belasi“ durch „Johann Jakob Khuen von Belasy“ |
||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
Der Name Gartenau geht auf einen Hof "''Kattenowe''" (die Bezeichnung für einen Gutshof im Jahr [[1286]]), auch "''Gatenau''" des [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] zurück. Bereits [[1339]] wurde Gartenau, damals noch unter dem Namen "Grafengaden" als ''Gut'' erwähnt und um 1400 vom [[Pfleger]] von [[Glanegg]] Rudolf [[Trauner]] in einen Ansitz umgewandelt. Bauherren waren die aus der bayerischen Oberpfalz stammenden Grafen von Sulzbach, die auch als Stifter der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] bekannt sind. Um [[1430]] erwarb die durch den [[Salzhandel]] reich gewordene [[Laufen]]er Schiffsherrenfamilie Scheller das Schloss und nannte sich "Scheller von Gartenau". | Der Name Gartenau geht auf einen Hof "''Kattenowe''" (die Bezeichnung für einen Gutshof im Jahr [[1286]]), auch "''Gatenau''" des [[13. Jahrhundert|13.]] und [[14. Jahrhundert]] zurück. Bereits [[1339]] wurde Gartenau, damals noch unter dem Namen "Grafengaden" als ''Gut'' erwähnt und um 1400 vom [[Pfleger]] von [[Glanegg]] Rudolf [[Trauner]] in einen Ansitz umgewandelt. Bauherren waren die aus der bayerischen Oberpfalz stammenden Grafen von Sulzbach, die auch als Stifter der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] bekannt sind. Um [[1430]] erwarb die durch den [[Salzhandel]] reich gewordene [[Laufen]]er Schiffsherrenfamilie Scheller das Schloss und nannte sich "Scheller von Gartenau". | ||
Im [[16. Jahrhundert]] wurde von [[Jakob Belasi]], einem Bruder des damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Johann Jakob Khuen von | Im [[16. Jahrhundert]] wurde von [[Jakob Belasi]], einem Bruder des damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Johann Jakob Khuen von Belasy]] der südlich gelegene Trakt des Schlosses errichtet. Der nördliche entstand um [[1800]]. | ||
Nach der Grundentlastung [[1848]] kaufte Evelyn Freiin von Hammer-Purgstall den Besitz. Ihr Gatte Adolf von Berndt begann mit der Zementgewinnung, die seit [[1864]] von der Familie [[Leube]], heute [[Zementwerk Leube GmbH]], betrieben wird. | Nach der Grundentlastung [[1848]] kaufte Evelyn Freiin von Hammer-Purgstall den Besitz. Ihr Gatte Adolf von Berndt begann mit der Zementgewinnung, die seit [[1864]] von der Familie [[Leube]], heute [[Zementwerk Leube GmbH]], betrieben wird. | ||