Friedrich Hoch: Unterschied zwischen den Versionen

Beamter, NS-Profiteur
 
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==Leben==
==Leben==


Dr. Hoch war in erster Ehe verheiratet mit Marietta, geborene Spravka, Mutter zweier Söhne und seit September 1935 Patientin der [[Christian-Doppler-Klinik|Landesheilanstalt Salzburg]]. Die von Dr. Hoch geschiedene Frau wurde am 16. April 1941 nach Hartheim ([[]]) deportiert, wo sie vergast wurde. Dr. Hoch verheiratete sich im Jahr 1939 wieder und wurde dadurch Schwager des späteren Salzburger [[Landeshauptmann]]es [[Josef Rehrl]].
Dr. Hoch war in erster Ehe verheiratet mit Marietta, geborene Spravka, Mutter zweier Söhne und seit September 1935 Patientin der [[Christian-Doppler-Klinik|Landesheilanstalt Salzburg]]. Die von Dr. Hoch geschiedene Frau wurde am 16. April 1941 nach Hartheim ([[]]) deportiert, wo sie vergast wurde. Dr. Hoch verheiratete sich im Jahr 1939 wieder und wurde dadurch Schwager des späteren Salzburger [[Landeshauptmann]]es [[Josef Rehrl]].


Dr. Hoch war unter dem [[NS]]-Regime Leiter der Abteilung B des Landesernährungsamtes. Er erwarb nach der nationalsozialistischen Machtübernahme von dem jüdischen Ehepaar [[Eduard Bigler|Eduard]] und Jolanda Bigler dessen Villa an der [[Schwarzenbergpromenade]]. Er denunzierte das noch in dem Haus wohnende Ehepaar Bigler bei der [[Gestapo]] wegen ungesetzlichen Bezugs von Milch und anderen Lebensmitteln sowie unerlaubter Benützung des Autobusses.
Dr. Hoch war unter dem [[NS]]-Regime Leiter der Abteilung B des Landesernährungsamtes. Er erwarb nach der nationalsozialistischen Machtübernahme von dem jüdischen Ehepaar [[Eduard Bigler|Eduard]] und Jolanda Bigler dessen Villa an der [[Schwarzenbergpromenade]]. Er denunzierte das noch in dem Haus wohnende Ehepaar Bigler bei der [[Gestapo]] wegen ungesetzlichen Bezugs von Milch und anderen Lebensmitteln sowie unerlaubter Benützung des Autobusses.