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Version vom 9. Dezember 2013, 16:07 Uhr
OStR Dr. Gisela Pellegrini geb. Brandacher (* 6. Juli 1894, † 5. Mai 1975) war eine Salzburger Lehrerin, die auch durch musikhistorische Arbeiten hervortrat.
Leben
Sie war mit dem Ladiner Ulrich Pellegrini (* 1883, † 1963), zuletzt Hauptschuldirektor in Salzburg, verheiratet. Ihr einziges Kind starb bei (oder kurz nach) der Geburt. Beruflich war sie – nach ihrem Studium mit einem Doktorat in Musik – bis ins hohe Alter als Gymnasialprofessorin für Deutsch und Musik zunächst an der Frauenoberschule in Salzburg tätig und wurde mit dem Titel Oberstudienrat ausgezeichnet. Sogar nach ihrer offiziellen Pensionierung unterrichtete sie noch mehrere Jahre an einer Privatschule, dem Gymnasium St. Ursula in Glasenbach. Zu ihrem Studium erwähnenswert: Ihre Doktorarbeit befasste sich mit Ritter Sigismund von Neukomm, einem Schüler Michael Haydns, Mitarbeiter Joseph Haydns und Verehrer von Wolfgang Amadeus Mozart. Ihre Arbeiten sind auch im Internet zitiert.
Neben ihrer Lehrtätigkeit war sie auch als Konzert- und Opernkritikerin für Zeitungen tätig.
In den späten Jahren versuchte sie sich auch als Lyrikerin. Ihrem Werk Liederkreis einer stillen Frau ist aber kein großer Erfolg beschieden gewesen.
Werke
- Gisela Pellegrini-Brandacher: Ritter Sigismund von Neukomm und seine Oratorien. Ein Beitrag zur salzburgischen Musikgeschichte. Dissertation. Universität München, München 1936.
- Gisela Pellegrini: Sigismund Ritter von Neukomm. Ein vergessener Salzburger Musiker, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK) 76, 1936, S. 1-68
- G. Pellegrini, Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte. 29. Neukomm, in: MGSLK 76, 1936, S. 143-144
- Gisela Pellegrini: Joseph Friedrich Hummel. Der erste Direktor der öffentlichen Musikschule Mozarteum, in: MGSLK 79, 1939, S. 81-128
Quellen
- Familienchronik Peter Brenner
- Inschrift auf dem Eckgrab Brandacher-Pellegrini-Brenner auf dem Salzburger Kommunalfriedhof
- Diverse Angaben zu den Werken